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Material zur Historie

1. Ausgabe der
Öko-Mitteilungen von 1978

Made by Öko-Institut
Buchprojekt zm 25 jährigen Jubiläum


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Historische Meilensteine

1977
Gründung des Öko-Instituts

27 engagierte Bürger finden sich im Widerstand gegen das Atomkraftwerk Wyhl zusammen und gründen das Öko-Institut.

1980
Zweiter Standort

Aus einer Studie im Aufgabenfeld „Reaktorsicherheit“ entsteht das Büro Darmstadt.

1980
Energiewende

Erstmals weisen WissenschaftlerInnen des Öko-Instituts nach, dass Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran möglich sind.

1981
Studie „Muttermilch“

WissenschaftlerInnen des Öko-Instituts weisen nach, dass Muttermilch durch einen ganzen Cocktail von Umweltgiften belastet ist.

1984
„Chemie im Haushalt"
Die AutorInnen aus dem Öko-Institut geben einen Überblick über Haushaltschemikalien und zeigen ihre Gefahren für Mensch und Umwelt auf. Das Buch erreicht die Bestsellerliste des Magazins „Der Spiegel“.

1986
Tschernobyl

Das Öko-Institut ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Es gründet Energiewende-Komitees und gibt damit den Anstoß für ein Netzwerk gegen Atomenergie.

1991
Dritter Standort

In Berlin bildet sich ein weiteres Büro des Öko-Instituts.

1994
Umstrittene Studie

Das Öko-Institut untersucht in einer Studie, ob das Kernkraftwerk Krümmel Ursache für Leukämiefälle ist.

1997
Hoechst nachhaltig
WissenschafterInnen des Öko-Instituts entwickeln ein eigenes Managementtool für eine nachhaltigkeitsorientierte Konzernstrategie am Beispiel der Hoechst AG. Damit beginnt der Wandel im Verhältnis zur Industrie hin zu einer kritischen Partnerschaft.

1997
Blick in die Speisekammer

Die aus Mitgliederbeiträgen finanzierte Studie „Globalisierung in der Speisekammer“ stellt die globale Nahrungsmittelproduktion auf den Prüfstand.

1999
Neuer Forschungstyp

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung richtet den Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung ein. An Initiierung und Entwicklung ist die Forschungskooperation ökoforum maßgeblich beteiligt.

1999
Grüner Fernseher

Die Studie zum „Grünen Fernseher“ legt den Grundstein für viele weitere Elektronik-Projekte.

2000
Grüne Geldanlagen
Das Öko-Institut untersucht die in Deutschland zugelassenen Umweltfonds und vergleicht sie.

2001
Nachhaltiger Tourismus

Das Öko-Institut macht Vorschläge, wie sich der rasant wachsende Wirtschaftszweig Tourismus nachhaltig entwickeln kann. Die Studie ist Grundlage für einen Bericht der Bundesregierung.

2002
Emissionshandel

Bei der Einführung des Emissionshandels wirkt das Öko-Institut beratend mit. Dabei betrachten die WissenschaftlerInnen sowohl die nationale Verteilung von Emissionsrechten als auch die europäische Ebene.

2003
Spendenprojekt

Mit der Studie „Private Altersvorsorge – auf dem Weg zur Nachhaltigkeit?“ möchten die WissenschaftlerInnen des Öko-Instituts einen systematischen Wegweiser durch den „Informationsdschungel“ liefern. Finanziert wird der Bericht durch Spenden der Mitglieder.

2004
Gentechnik

Das Öko-Institut legt eine ausführliche Einschätzung und Bewertung des neuen Gentechnik Gesetzes vor und fordert eine Nachbesserung.

2004
Emissionshandel im Luftverkehr

Die Studie zeigt, dass ein Emissionshandelssystem im Luftverkehr möglich und sinnvoll ist. Wichtig ist jedoch, dass dabei die gesamte Klimawirksamkeit des Luftverkehrs erfasst wird, da es sonst zu Fehlsteuerungen kommen kann.

2005
Das Sonnenschiff

Das Öko-Institut lebt mit seinem Einzug in das „Sonnenschiff“ die Energiewende vor.

2005
Start von EcoTopTen
Mit seiner Verbraucher-Informationskampagne EcoTopTen gibt das Öko-Institut regelmäßig Produktempfehlungen heraus.

2006
Green Goal

Das weltweit erste Umweltkonzept für eine Fußball-Weltmeisterschaft wird erfolgreich umgesetzt. Konzipiert haben es Wissenschaftler des Öko-Instituts

2007
30 Jahre Öko-Institut

Heute sind an den drei Standorten über 100 MitarbeiterInnen in fünf Forschungsbereichen beschäftigt. Als gemeinnütziger Verein hat das Institut rund 3000 Mitglieder.

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