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Die Kernfrage von Corporate Social Responsbility (CSR) lautet: Rhetorik oder Realität? Führt CSR zu einer positiven Wirkung für die Umwelt und die Gesellschaft? Und wenn ja, wie kann diese Wirkung verstärkt und gefördert werden?
Eine neue Buchpublikation – herausgegeben von Wissenschaftlerinnen des Öko-Instituts – gibt Antworten auf diese Fragen. Darin beschreiben Regine Barth und Franziska Wolff gemeinsam mit weiteren AutorInnen ihre Erkenntnisse aus drei Jahren EU-Forschung zum Thema CSR. Ihr Fazit: Die Rhetorik zu CSR ist dominant, doch auch die Realität – und damit die Wirkung – von CSR lässt sich an einigen Beispielen aufzeigen. Rhetorik erlaubt? Nur, wenn die Potenziale der Realität auch ausgeschöpft werden. Wie diese gelingen kann, welche Akteure dies fördern können und welche unternehmerischen Vorraussetzungen dafür gegeben sein müssen, beschreibt das Buch auf 380 Seiten.
Der Vorstand des Öko-Instituts hat zwei neue Mitglieder: Die Mitgliederversammlung wählte am vergangenen Samstag, 27. Juni, Dr. Barbara Praetorius und Nadia vom Scheidt für zwei Jahre in das Gremium. Außerdem stellten sich Nicola Moczek und Franz Untersteller bei der Mitgliederversammlung zur Wiederwahl. Beide wurden für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.
Die Strompreise sind in Ländern mit vielen Atomkraftwerken nicht günstiger als in Staaten, die auf diese Risikotechnologie verzichten. Längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke würden den Strompreis nicht dämpfen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Öko-Institut im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt hat. Die Wissenschaftler des Öko-Instituts haben internationale Marktdaten ausgewertet und mit den Gegebenheiten in Deutschland verglichen. Dabei fanden sie heraus, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Anteil von Atomstrom und den Elektrizitätspreisen für Industrie und Haushalte gibt. So ist im europäischen Vergleich etwa der Strom im atomfreundlichen Frankreich recht günstig, in Belgien bei ähnlichem Atomkraftanteil dagegen besonders teuer. Den billigsten Strom findet man - ebenso wie den teuersten - in Ländern, die auf Atomkraft ganz verzichten. Die Daten der deutschen Strombörse belegen: Wenn viele Atomkraftwerke wegen Wartungsarbeiten oder nach Pannen stillstehen, steigt der Strompreis nicht. Das war im Jahr 2007 gut zu beobachten, als zeitweise knapp die Hälfte der deutschen AKW nicht am Netz war.
Zur jährlichen Mitgliederversammlung lädt das Öko-Institut am Samstag, 27. Juni 2009, alle Mitglieder nach Darmstadt ein. Beginn ist um 10.30 Uhr.
Die Versammlung findet im Maritim-Konferenzhotel Darmstadt, Rheinstraße 105, 64295 Darmstadt, statt. Um eine Anmeldung wird gebeten: telefonisch unter 0761/452 95-0, per Fax an 0761/452 95-88, per E-Mail an info(at)oeko.de.
Das Maritim-Konferenzhotel liegt etwa fünf Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt. Eine Anfahrtsskizze finden Sie auf der Homepage des Hotels >>. Das Hotel erreichen Sie telefonisch unter 06151/878-0.
Die Mitgliederversammlung des Öko-Instituts ist nicht öffentlich.
Mit dem „Konsum der Zukunft“ beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe von eco@work, die heute erschienen ist. In der Theorie ist es uns bewusst, dass wir an unserem bisherigen Konsumverhalten etwas ändern müssen. In der Praxis klemmt es jedoch an vielen Stellen. Wir stellen Ihnen in dem neuen E-Paper vor, woran das liegt und wie es besser funktionieren könnte. Und wir legen dar, wie sich auch die sozialen Auswirkungen von Produkten künftig besser analysieren und verstehen lassen. Lesen Sie mehr dazu in unserem Schwerpunkt. Darüber hinaus finden Sie wie immer viele weitere Beiträge über aktuelle Arbeiten und Forschungsergebnisse aus dem Öko-Institut.