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Die wichtigste Aufgabe des Bereichs Energie & Klimaschutz besteht darin, die ökologischen und nuklearen Risiken, die durch die Energienutzung entstehen, zu verringern. Die WissenschaftlerInnen entwerfen ein Energiesystem ohne Kernenergie, das stattdessen auf einer wirtschaftlichen Energienutzung (Energieeinsparung, Kraft-Wärme-Kopplung etc.) und auf der Verwendung kohlenstoffarmer und erneuerbarer Energieträger beruht.
In den vergangenen Jahren trat darüber hinaus die Frage des Klimaschutzes immer stärker in den Vordergrund. Die MitarbeiterInnen erarbeiten in diesem Zusammenhang Potenzialanalysen, Emissions- und Stoffstrombilanzen, Emissionsinventare und -projektionen sowie Energie- und Klimaschutzszenarien.
Das Arbeitsspektrum des Bereichs umfasst weiterhin die Bewertung energie- und klimapolitischer Instrumente, beispielsweise flexible Mechanismen des Kioto-Protokolls, Stromzertifizierungen oder Kraft-Wärme-Kopplung-Quotenmodelle. Darüber hinaus arbeiten die WissenschaftlerInnen zur nachhaltigen Entwicklung von Städten und Regionen, indem sie Programme wie die Lokale Agenda 21 fördern und begleiten.
Die EnergieexpertInnen forschen nicht nur national, sondern auch in der Europäischen Union, in Osteuropa, den USA und einigen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Südostasiens. Dabei kooperieren die MitarbeiterInnen des Bereichs mit den dortigen WissenschaftlerInnen und Institutionen. Im Team arbeiten IngenieurInnen, Natur-, Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen eng zusammen. Die Auftraggeber sind Bund, Länder und Kommunen sowie Unternehmen, internationale Institutionen wie die EU-Kommission und das EU-Parlament oder Entwicklungsbanken, sowie Umweltorganisationen.