07.07.2005
Knappes Gut: Fläche
Positionspapier stellt sechs Thesen auf
Fläche ist
ein knappes Gut. Täglich werden etwa 93 Hektar (Stand 2003) davon in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt,
was umgerechnet ungefähr 125 Fußballfeldern entspricht. Die Bundesregierung hat 2002 das Thema Fläche als
Schwerpunkt in die nationale Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen und sich zum Ziel gesetzt, die tägliche
Flächeninanspruchnahme bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren. Doch obwohl es bereits zahlreiche
interessante Aktivitäten von unterschiedlichen Akteuren gibt, fehlt bislang aus Sicht des Öko-Instituts eine
integrierende bundesweite Gesamtstrategie, wie sich die Flächeninanspruchnahme reduzieren lässt.
Diesem Thema hat sich das Öko-Institut mit einem aktuellen Positionspapier angenommen. So schlagen die
beteiligten Wissenschaftler eine integrierende Strategie vor, die eine inhaltliche Klammer um die bereits
bestehenden Ansätze von Initiativen und Praxisbeispielen bilden soll. Sechs Thesen sollen dazu dienen, die
politischen Perspektiven aufzuzeigen, um das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung zu erreichen. „Wir
benötigen dringend einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Fläche“, sagt Projektleiter Dr. Matthias Buchert,
der als Koordinator im Bereich „Infrastruktur & Unternehmen“ des Öko-Instituts in Darmstadt
arbeitet. „Andernfalls ist eine entscheidende Reduzierung der Flächeninanspruchnahme nicht zu
erreichen.“
Erste Erkenntnisse nach dem umfangreichen Studium des bereits vorliegenden Materials: Das Thema ist nicht neu und
deshalb liegen zahlreiche Voraussetzungen, wie Studien und Übersichten über Instrumente und Methoden, vor. Doch
das ambitionierte Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung hat nun eine „neue Verbindlichkeit“
geschaffen, die für eine erfolgreiche Umsetzung dringend erforderlich sei, erläutert Matthias Buchert. Dies habe
das Beispiel anderer Umwelthandlungsfelder gezeigt.
Notwendig ist eine „umfassende Kommunikationsoffensive“. „Die Fachdiskussion muss übersetzt und
zusammengeführt werden mit der Alltagswelt der Kommunen und ihrer Bürger“, sagt Matthias Buchert. Aus Sicht
des Öko-Instituts ist fehlende Kommunikation eine Hauptursache dafür, dass das Thema „Fläche sparen“
bei vielen BürgerInnen gar nicht bekannt ist oder von vielen Akteuren auf der lokalen Ebene oft immer noch mit
Einschränkung, Verzicht und wirtschaftlichem Abstieg gleichgesetzt wird.
Gleichzeitig spricht sich das Öko-Institut dafür aus, das Nachhaltigkeitsziel auf wesentliche Teilsegmente
herunterzubrechen. Dazu gehören unter anderem Entscheidungen darüber, wie das Flächenziel auf einzelne
Bundesländer verteilt wird zum Beispiel proportional zur Bevölkerungsanzahl oder zur bisherigen
Flächeninanspruchnahme. Ausführungen hierzu gibt es unter anderem vom Umweltbundesamt. Zudem muss das
langfristige Nachhaltigkeitsziel über kurz-, mittel- und langfristige Strategieräume erschlossen werden.
Für den Bereich des kurzfristigen Strategieraums (bis inklusive 2006) fordert das Öko-Institut ein
Sofortprogramm, das aus drei Elementen bestehen sollte: einem „Runden Tisch“, einer
Kommunikationsoffensive und einem fundierten Screening. Dabei kommt insbesondere dem „Runden Tisch“,
der aus Akteuren des Bundes, der Länder, ausgewählter Vertreter von Kommunen und Fachakteuren bestehen und von
der Bundesregierung organisiert werden sollte, eine besondere Bedeutung zu. Denn er könnte als dauerhafte
Einrichtung die Weichen für die Operationalisierung des Flächenziels stellen. cr
Das ausführliche Positionspapier „Flächenwende“ steht im Internet unter www.oeko.de/oekodoc/250/2005-007-de.pdf zum
kostenlosen Download zur Verfügung.
Ansprechpartner:
Dr. Matthias Buchert
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
Bereich „Infrastruktur & Unternehmen“
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EcoTopTen: Leichte Wahl, geringer Aufwand, hoher Umweltnutzen
Neue Marktübersicht zu Ökostromangeboten online / Energiesparlampen folgen
Mit
mittlerweile acht Marktübersichten macht die EcoTopTen-Kampagne Verbrauchern das – umweltbewusste –
Leben leichter. Die WissenschaftlerInnen des Öko-Instituts e.V. empfehlen regelmäßig Produkte von hoher Qualität,
die gleichzeitig die Umwelt enorm entlasten und ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis haben. Dass sich ein
hoher Umweltnutzen auch ohne großen Aufwand erzielen lässt, zeigt einmal mehr die jüngste Marktübersicht zu
EcoTopTen-Stromangeboten.
Denn wer sich dazu entscheidet, den Stromanbieter zu wechseln und eines der drei bundesweiten oder 81 regional
verfügbaren EcoTopTen-Ökostromangebote wählt, trägt dazu bei, dass die Stromproduktion in Europa tatsächlich
umweltfreundlicher wird und das bei moderaten Kosten. Und: „Ein Wechsel zu einem EcoTopTen-Stromanbieter
ist ganz einfach“, versichert Martin Möller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut e.V. im Bereich
Produkte & Stoffströme, „Es reicht ein Antrag bei dem gewünschten grünen Stromlieferanten, dieser
erledigt dann alles Weitere. Man braucht weder neue Zähler noch neue Leitungen und sitzt auch während des
Wechsels nicht im Dunkeln.“
EcoTopTen-Stromangebote dürfen maximal 20 Prozent teurer als der Durchschnittspreis für konventionellen Strom
sein und sie sind mit dem ok-power-Label oder dem Grüner Strom Label in Gold zertifiziert. Diese beiden Label
garantieren, dass der Bau neuer umweltfreundlicher Kraftwerke über die staatliche Förderung, insbesondere über
das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG, hinaus unterstützt wird. EcoTopTen-Strom ist Ökostrom, der aus regenerativen
Quellen wie Wasserkraft, Biomasse, Wind- und Sonnenenergie oder aus effizienten gasbetriebenen
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gedeckt wird. Kernenergie und Strom aus Kohlekraftwerken sind bei den
EcoTopTen-Stromangeboten ausgeschlossen.
Verbraucher finden in der EcoTopTen-Übersicht für jedes empfohlene Stromangebot die jährlichen Gesamtkosten
aufgelistet. Diese beinhalten den monatlichen Grundpreis und die Kosten für den durchschnittlichen
Jahresstromverbrauch, berechnet jeweils für einen Ein-, Zwei-, Drei- oder Vier-Personen-Haushalt. Einen
Ein-Personen-Haushalt kostet der Bezug von sauberem EcoTopTen-Strom zum Beispiel im Monat rund zwei Euro mehr.
Oder anders berechnet: etwa eine Tasse Cappuccino. In einigen Fällen schneiden EcoTopTen-Stromangebote preislich
sogar besser ab als konventioneller Strom vom örtlichen Versorger. „Gerade in einer Hochpreisregion wie im
Südwesten kann man bei einem Wechsel zu einem EcoTopTen-Stromanbieter am Ende sogar noch etwas
herausbekommen“, sagt Martin Möller. Und das gute Gefühl, einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz
geleistet zu haben, gibt es gratis dazu. „Verglichen mit dem üblichen Strommix entstehen bei der Erzeugung
von einer Kilowattstunde Ökostrom langfristig nur knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen“, erklärt
Möller.
Die vollständige Marktübersicht, Tipps und weitere Informationen rund um das Thema „Strom beziehen“
lesen Sie im Internet unter www.ecotopten.de/produktfeld_strom.php, Interessante Downloads finden Sie unter der Rubrik www.ecotopten.de/download.php. Unter
anderem können Sie dort kostenlos Infoflyer, EcoTopTen-Kriterien und Forschungsberichte herunter laden.
EcoTopTen ist eine groß angelegte Initiative für nachhaltigen Konsum und Produktinnovationen im Massenmarkt, die
das Öko-Institut initiiert hat. In regelmäßigen Abständen empfehlen die WissenschaftlerInnen eine Auswahl an
hochwertigen so genannten EcoTopTen-Produkten, die ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis haben und aus
Umweltsicht allesamt Spitzenprodukte sind. Typische Produkte, die die EcoTopTen-Kriterien nicht erfüllen, werden
zum Vergleich vorgestellt. Damit können EcoTopTen-Marktübersichten die Kaufentscheidung für rundum gute Produkte
erleichtern
Unter der Rubrik Produktempfehlungen auf www.ecotopten.de finden Verbraucher neben Stromangeboten bereits empfehlenswerte Autos,
Car-Sharing-Angebote, Gas-Brennwertkessel und Holzpelletheizungen, „Anrufbeantworter im Netz“,
Waschmaschinen und Wäschetrockner. Bis Ende 2006 folgen 16 weitere Marktübersichten, die nächste zu
Energiesparlampen.
Das EcoTopTen-Forschungsprojekt und die EcoTopTen-Kampagne werden vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung, vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und der Stiftung
Zukunftserbe gefördert. Medienpartner ist das monatlich erscheinende Magazin „natur & kosmos“.
Wollen Sie regelmäßig über EcoTopTen informiert werden? Abonnieren Sie den EcoTopTen-Newsletter und senden Sie
eine E-Mail an anmeldung@ecotopten.de. kk
AnsprechpartnerIn:
Projektleiterin Kathrin
Graulich
Martin Möller
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Bereich Produkte & Stoffströme
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Reach – die europäische Herausforderung
Hersteller und Anwender von Chemikalien erwarten neue gesetzliche Vorgaben
Europäische
Unternehmen, die Chemikalien anwenden oder herstellen, stehen vor einer neuen Herausforderung: Sie heißt REACH.
REACH dient der Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe. Seit Oktober 2003 liegt
der Verordnungsentwurf für REACH vor. Die neue Verordnung soll die Informationen liefern, die für einen sicheren
Umgang mit Chemikalien schon seit langem dringend erforderlich sind. Seitdem REACH mit dem Weißbuch zur
Chemikalienpolitik 2001 erstmals auf der politischen Tagesordnung stand, gestaltet das Öko-Institut e.V. den
Dialog hierzu mit. Der Entwurf selbst gibt hier viel Freiraum. Aktuell prüft das Öko-Institut, ob Unternehmen
unter bestimmten Bedingungen auf besondere Tests bei der Stoff-Registrierung verzichten könnten.
Mit REACH sind Hersteller und Importeure künftig dazu verpflichtet, bestimmte chemische Stoffe zu registrieren
und anzumelden. Im so genannten Registrierungsdossier müssen sie auch Angaben zu den toxischen oder ökotoxischen
Eigenschaften der anzumeldenden chemischen Stoffe machen. Liegen dazu bisher aber noch keine Daten vor –
was bei sehr vielen Stoffen der Fall ist – müssen sie mit teilweise aufwendigen und teuren Test erhoben
werden. REACH gibt präzise vor, welche Daten geliefert werden müssen – abhängig zunächst von der
Produktionsmenge des Stoffes. So nimmt die Zahl der geforderten Daten mit steigender Produktionsmenge zu. Denn
grundsätzlich muss zunächst davon ausgegangen werden, dass bei höheren Produktionsmengen auch das
Belastungsrisiko von Mensch und Umwelt zunimmt. Bei Produktionsmengen über zehn Tonnen werden auch Tests
erforderlich, bei denen die Giftigkeit der Stoffe bei wiederholter Verabreichung im Tierversuch untersucht wird.
Aus Tierschutzgründen und aus Kostengründen sollten diese Tests daher auf das notwendige Maß eingeschränkt
werden.
Der Verordnungsentwurf von REACH ist an dieser Stelle flexibel: Zwar gibt es klare Grundvorgaben, aber auch
einige Möglichkeiten, auf bestimmte Tests zu verzichten. Aus unterschiedlichen Gründen: zum Beispiel, wenn die
Tests wissenschaftlich nicht erforderlich sind. So müssen Stoffe, die völlig wasserunlöslich sind, nicht darauf
getestet werden, ob sie für Wasserlebewesen giftig sind. Im aktuellen Projekt prüft das Öko-Institut jetzt eine
besondere Möglichkeit, das expositionsgesteuerte Waiving: Kann auf bestimmte Testanforderungen verzichtet werden,
wenn durch den betrachteten Stoff nachweislich keine bedeutende Exposition, also Belastung, von Mensch und Umwelt
entsteht? Unter welchen Bedingungen könnte auf Tests verzichtet werden? Im Verordnungstext fehlen hier zum Teil
konkrete Formulierungen. So lässt er derzeit zum Beispiel offen, was eigentlich eine „relevante
Exposition“ ist und was nicht. Um diese Frage zu beantworten, erarbeiten die WissenschaftlerInnen des
Öko-Instituts jetzt konkrete Kriterien, beispielhaft für zehn bis 15 Stoffen und den zugehörigen
Expositionssituationen. Daraus soll in einem zweiten Schritt abgeleitet werden, wann auf bestimmte Tests
verzichtet werden könnte. Es soll zudem geprüft werden, ob solche konkretisierten Waiving-Bedingungen, also
Bedingungen, unter denen auf bestimmte Tests verzichtet werden könnte, in der Praxis umsetzbar sind.
Hierbei ist es das gemeinsame Ziel, die entsprechenden Textpassagen des vorliegenden Verordnungs-Vorschlags zu
präzisieren. Dadurch soll das Registrierungsverfahren in der Umsetzung einfacher werden. Die Konkretisierungen
sollen den am Registrierverfahren Beteiligten vor allem Rechtssicherheit bringen: Für die Registrierpflichtigen
bedeutet dies, dass die Bezugnahme auf eine entsprechend konkretisierte Waiving-Bedingung von der Behördenseite
akzeptiert wird. Für die Behördenseite bedeutet dies, dass die Bezugnahme auf eine entsprechend konkretisierte
Waiving-Bedingung auf einfache Weise nachvollzogen werden kann.
Das Projekt „Expositionsgesteuertes Waiving“ wird gemeinsam vom Bundesumweltministerium und vom
Verband der Chemischen Industrie umgesetzt. Organisatorisch und inhaltlich wird das Projekt vom Öko-Institut e.V.
in Kooperation mit dem Forschungs- und Beratungsinstitut Gefahrstoffe (FoBIG) und dem Institut Ökologische Netze
unterstützt. An dem Projekt wirken ExpertInnen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), des
Umweltbundesamtes (UBA), des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR), des VCI und seiner Mitgliedsunternehmen
mit.
Die Projektergebnisse werden voraussichtlich im September 2005 veröffentlicht. Erste Zwischenergebnisse werden
noch im Juli erwartet. db/kk
Ansprechpartner:
PD Dr. Dirk Bunke
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Bereich Produkte & Stoffströme
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BioRegio bekommt Zuwachs
Praxistest für die energetische Nutzung von Biomasse
Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt BioRegio hat Zuwachs bekommen: Als sechste Modellregion
macht ab Juli 2005 die Gegend zwischen Kiel, Eckernförde, Rendsburg und Neumünster (KERN) in Schleswig-Holstein
mit – und es gibt assoziierte Regionen, die als Partner Informationen mit dem Projekt austauschen. Mit
BioRegio soll die energetische Nutzung von Biomasse in ausgewählten Regionen Deutschlands mit Leben gefüllt
werden. Nach den im vergangenen Jahr theoretisch aufbereiteten Grundlagen folgt nun der Praxistest.
BioRegio soll zudem als „Leuchtturmprojekt“ in die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung
aufgenommen werden und strebt in 2006 den grenzüberschreitenden Austausch an – im Norden mit Baltic21, im
Osten mit Polen und im Südwesten mit Frankreich. In allen Regionen wurden nun die Arbeitsschwerpunkte festgelegt
und die Technologien für die Bioenergie bestimmt, die regional umgesetzt werden sollen.
Worum geht es bei BioRegio genau?
Die Ergebnisse des Vorhabens „Stoffstromanalyse zur
nachhaltigen energetischen Nutzung von Biomasse“ (weitere Infos unter www.oeko.de/service/bio) sollen in mehreren Modellregionen
auf ihre praktische Umsetzung hin untersucht und erste Anstöße zur Realisierung nachhaltiger
Bioenergietechnologien gegeben werden. Das Vorhaben läuft bis Ende 2006.
Was passiert in BioRegio?
Die Region Naturpark Saar-Hunsrück (Region 1) wird sich um die dezentrale
Holznutzung, Biogas als Kraftstoff sowie Logistikfragen kümmern. Die Region Südlicher Oberrhein (Region 2) wird
neben Schwach- und Restholz aus Gebirgslagen auf Biogasaufbereitung und –einspeisung setzen, Synergien von
Bioenergie und Naturschutz betrachten (zum Beispiel Kurzumtriebswälder in Hochwasserschutzgebieten, Nutzung von
Landschaftspflegematerial) sowie Stirlingmotor-Blockheizkraftwerke für Pellets prüfen. Die Region Emscher-Lippe
(Region 3) wird Technologien für Wasserstoff aus Biomasse („Blauer Turm“), dezentrale Vergasung und
größere Biogasanlagen untersuchen. Die Region Nordost-Vorpommern (Region 5) interessiert sich für
Holzhackschnitzel und Pellets, während sich die Region Mittelsachsen (Region 4) insbesondere um die Strohnutzung
(unter anderem Mitverbrennung, Ethanol aus Stroh) kümmert.
Schwerpunkte in der neuen Regio KERN (Region 6) sind:
Das Öko-Institut hat in den Regionen 2 und 6 die Projektleitung und unterstützt dort die Praxispartner
Regionalverband Südlicher Oberrhein (RVSO) und K.E.R.N. e.V. in Schleswig-Holstein. In der Region 2 sind die
Energieagentur Regio Solar in Freiburg sowie die Energieagentur Ortenaukreis und die Forstfakultät der
Universität Freiburg die wissenschaftlichen Partner, in Schleswig-Holstein sind es das Büro Biomasseverwertung in
Eckernförde sowie die Landwirtschaftsfakultät der Universität Kiel.
Im Südlichen Oberrhein wird geprüft, so wie in den anderen Modellregionen auch, wie sich die Ergebnisse der
nationalen Arbeiten zur nachhaltigen Bioenergie anhand der oben genannten Themen umsetzen lassen. Dabei wird
zuerst die Frage beantwortet, wie viel Bioenergie in der Region nachhaltig zur Verfügung steht. Dann wird in
Kooperation mit den regionalen Partnern geprüft, welche Technologien sich für Strom, Wärme und teilweise
Kraftstoffe in der Region besonders eignen und wo diese günstig genutzt werden können.
Daraus werden schließlich regionale Nutzungskonzepte entwickelt, die den jeweiligen Bedingungen angepasst sind
und die Möglichkeiten und Interessen der regionalen Akteure berücksichtigen (zum Beispiel Finanzierung,
Akzeptanz, Betreibermodelle). Hier sind die regionalen Projektpartner die wichtigsten „Umsetzer“ und
werden dabei vom Öko-Institut unterstützt.
In den Regionen 2 und 6 wird zudem erstmals eine quantitative Betrachtung der regionalen Wertschöpfung
durch die Bioenergienutzung versucht – dazu dienen unter anderem Befragungen bei den regionalen Unternehmen
und Datenerhebungen zur regionalen Wirtschaftsstruktur. Diese Ergebnisse werden dann mit Daten zu Kosten, zu
Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und Umweltbilanzen ergänzt. Zusammen sollen sie den Praxispartnern dann als
Grundlage dienen, sich für eine künftige Nutzungsstrategien der Bioenergie zu entscheiden.
Erste Ergebnisse, wie beispielsweise regionale Potenziale, sind Ende 2005 zu erwarten, die regionalen Strategien
und die Technologiebewertungen für Sommer beziehungsweise Ende 2006. uf
Mehr zu BioRegio: www.bioregio.info
Weitere Informationen lesen Sie auch im Newsletter 01-2005.
AnsprechpartnerInnen:
Gesamtprojekt: Uwe R. Fritsche
und Katja Hünecke
Region 2: Andrea Effinger
Region 6: Julia Repenning
alle Öko-Institut e.V., Freiburg, Darmstadt, Berlin
Bereich Energie & Klimaschutz
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Bioenergie - ganz aktuell
Folgestudie bereitet neue Daten auf
„Bioenergie hat das Zeug zur Nummer 1 der Erneuerbaren Energien“, titelte das Öko-Institut e.V. im
vergangenen Jahr. Zu dieser Einschätzung kam das Institut in einer umfassenden Studie, die mit einem Team von
sechs Partnerinstituten von 2001 bis 2004 die Frage bearbeitete, wie viel Bioenergie in Deutschland nachhaltig
bereitgestellt werden kann und welche Nutzungsformen dabei nachhaltig sind.
Nun beginnt mit Förderung des Bundesumweltministeriums eine Folgestudie, in der bis Anfang 2007 die
Datengrundlagen aktualisiert und ergänzt werden.
Das Vorgehen: Die WissenschaftlerInnen werden zu Beginn die bisherigen Szenarien durch Daten aus dem kürzlich
veröffentlichten EWI-Prognos-Referenz-Szenario aktualisieren und dabei vor allem die Entwicklung der
Energiepreise fortschreiben (höhere Öl- und Erdgaspreise).
Weiterhin ist geplant, neuere Daten zu Bioenergietechnologien in die Datenbank des Projekts aufzunehmen. Dazu
gehören unter anderem Ethanol-Großanlagen, Daten für enzymatische Ethanolgewinnung aus Ganzpflanzen, Bioethanol
in Brasilien, ein Update zu Biomass-To-Liquid-Anlagen sowie größere Stirlingmotor-Blockheizkraftwerke.
Schließlich werden die Daten zu den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt über die Bioenergie hinaus auf die gesamten
Energietechnologien in Deutschland ausgeweitet.
Auf dieser Grundlage entwickeln die WissenschaftlerInnen dann ab Sommer 2006 die Szenarien zur künftigen
Bioenergienutzung bis zum Jahr 2020 beziehungsweise 2030 fort und leiten daraus Empfehlungen für die
Bundespolitik ab. Ergänzt werden diese Arbeiten durch Erkenntnisse aus laufenden anderen Projekten, unter anderem
zu europäischen Daten aus Arbeiten für die European Environment Agency. Im Frühjahr 2007 wird dann ein
aktualisierter Endbericht vorgelegt.
Weitere Informationen über das neue Projekt sowie eine Dokumentation über die laufenden Arbeiten finden sich auf
der Website www.oeko.de/service/bio.
uf
Ansprechpartner:
Uwe R. Fritsche
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt,
Bereich Energie & Klimaschutz
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Jetzt neu erschienen: Jahresbericht 2004 des Öko-Instituts
Aktueller Überblick über Forschungsprojekte
Der neue Jahresbericht des Öko-Instituts liegt nun vor: Auf 24 Seiten gibt die Publikation einen Überblick über
aktuelle Forschungsprojekte im Jahr 2004 sowie die derzeitigen Arbeitsgebiete und Forschungsfelder des führenden
Umweltforschungsinstituts. Vorgestellt werden in dem Jahresbericht unter anderem die Leuchtturmprojekte des
Institutes, zu denen die große EcoTopTen-Initiative für nachhaltige Produkte, die Szenarien zum Bauen und Wohnen
und der Klimaschutz im internationalen Luftverkehr gehören. Zudem greift der Bericht in einem eigenen Kapitel
„Meilensteine“ die herausragenden Ereignisse des vergangenen Jahres auf.
Als roter Faden zieht sich das Thema „Energiepolitik der Zukunft und das nukleare Erbe“ durch das
Heft, das in diesem Jahr im neuen, komplett überarbeiteten Design erscheint. Im Editorial legen Geschäftsführung
und Vorstand dar, dass Deutschland weiterhin eine nachhaltige Energie- und Klimaschutzstrategie verfolgen muss.
EnergieexpertInnen des Instituts erläutern zudem in kurzen Statements, ihre Positionen zu dem Thema.
Der Jahresbericht 2004 kann als pdf-Version heruntergeladen werden oder Sie können ihn direkt bei uns anfordern.
Als Anhang zu dem gedruckten Bericht ist im Internet zudem eine Online-Version der Referenzliste veröffentlicht,
die alle Projekte, Publikationen und Vorträge aus 2004 auflistet.
Hier finden Sie
die pdf-Version des Jahresberichts 2004. Hier finden Sie die Referenzliste mit
Projekten, Publikationen und Vorträgen aus 2004. Wünschen Sie eine Druckversion? Schicken Sie einfach eine E-Mail
an redaktion@oeko.de oder faxen Sie uns Ihre Bestellung: Fax +49-(0)761/
47 54 37. cr
Ansprechpartnerin:
Christiane Rathmann
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Leiterin im Referat Öffentlichkeit & Kommunikation
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Neue Broschüre: Risiko Kernenergie
Doch es gibt Alternativen!
Die
Kerntechnik ist mit zahlreichen Risiken verbunden – doch es gibt Alternativen. So lautet die zentrale
Aussage einer neuen, 32seitigen Broschüre des Öko-Instituts e.V., die jetzt erschienen ist.
Der Betrieb von Kernkraftwerken stellt eine große Bedrohung für Mensch und Umwelt dar. Unfälle, Naturkatastrophen
oder Anschläge bedeuten Risiken von unabschätzbaren Ausmaßen. Hinzu kommt eine ständige Gefährdung durch den
Missbrauch von kerntechnischem Material für militärische Zwecke.
In der Risiko-Bewertung nicht zu vergessen ist der Unsicherheitsfaktor Mensch, der bei Planung, Bau, Wartung,
Reparatur und Betrieb eines Kernkraftwerks Fehler machen kann. Bei aller Sorgfalt: Ein schwerer Störfall
beispielsweise kann niemals unter realistischen Bedingungen geübt werden. Dementsprechend kann auch niemand
vorhersagen, wie sich Anlage und Betriebsmannschaft verhalten werden.
Das zunehmende Alter der Anlagen bedeutet eine weitere Sicherheitsgefährdung. Materialien verschleißen und
verspröden, beschädigte Bauteile werden oft erst spät entdeckt. Auch sind Anlagen nur gegen Gefahren geschützt,
die zum Zeitpunkt des Baus bekannt waren. So ist es beispielsweise nicht möglich, ein Reaktorgebäude nachträglich
so umzubauen, dass es den Absturz eines modernen Verkehrsflugzeugs unbeschadet übersteht.
Die Entsorgung radioaktiver Abfälle ist ein drängendes Problem, denn diese sind hochgiftig und sehr gefährlich.
Die langlebigen Bestandteile verlieren ihre gefährlichen Eigenschaften aufgrund der langen Halbwertszeiten erst
im Verlauf von Hundertausenden oder Millionen von Jahren. Das Öko-Institut hält deswegen eine bald mögliche
Realisierung der Endlagerung für erforderlich, um die Risiken zu begrenzen.
Der Atomausstieg stellt die Energiepolitik insbesondere beim Klimaschutz vor eine große Herausforderung. Aber
gerade der mit dem Atomausstieg verbundene Umbruch des Strombereichs bietet die Chance, eingetretene Pfade zu
verlassen und eine innovative, nachhaltige Energieversorgung aufzubauen, die vorwiegend auf Energieeffizienz
sowie erneuerbare Energien setzt.
Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden bei Öko-Institut, Romy Klupsch, Telefon 0761/452 95-24 (vormittags).
Hier finden Sie
die pdf-Version der Broschüre. cr
AnsprechpartnerInnen:
Julia Neles
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
Bereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit
Veit Bürger
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Bereich Energie & Klimaschutz
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Beratung im Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen
Neue Broschüre informiert über Kompetenzen des Öko-Instituts
Neue gesellschaftliche Ansprüche stellen moderne Unternehmer vor viele Herausforderungen. Nicht nur der
ökonomische Erfolg zählt. Kunden, Kapitalgeber oder sich wandelnde gesetzliche Vorgaben verlangen auch bessere
ökologische und soziale Leistungen. In zunehmenden Maß werden Unternehmen daran gemessen, wie sie die Ziele einer
nachhaltigen Entwicklung verfolgen. Seit Jahren berät das Öko-Institut e.V. namhafte Unternehmen erfolgreich in
Fragen des Nachhaltigkeitsmanagements und der Organisationsentwicklung, der nachhaltigen Produkt- und
Technologieentwicklung und der Nachhaltigkeitskommunikation. Über die Beratungskompetenzen des Öko-Instituts
informiert jetzt die neue Broschüre „unternehmen!“.
Daraus erfahren Sie unter anderem, wie Unternehmen ihrer neuen gesellschaftlichen Verantwortung zum eigenen
Vorteil gerecht werden können und welche Vorteile sich aus einer Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut ergeben. Sie
erfahren auch, welche Instrumente und Methoden die Expertinnen und Experten dazu einsetzen und welche Referenzen
sie aufzuweisen haben.
Die Broschüre steht Ihnen als kostenloser pdf-Download zur Verfügung. In gedruckter
Form können Sie sie kostenlos bestellen bei Andrea Droste unter Telefon 0761/45295-49.
kk
Ansprechpartner:
Christian Hochfeld
stellvertretender Geschäftsführer
Öko-Institut e.V., Büro Berlin
Bereich Infrastruktur & Unternehmen
Carl-Otto Gensch
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Koordinator im Bereich Produkte & Stoffströme
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In eigener Sache: Öko-Institut zieht um
Mitglieder haben mit Spenden und Darlehen neue Büroräume finanziert
Nun ist es bald so weit: Das Öko-Institut e.V. zieht am 14. und 15. Juli mit seiner Geschäftsstelle in das so
genannte Sonnenschiff an der Merzhauser Straße 173 in Freiburg ein. Die neuen ökologischen Büroräume befinden
sich im Kopfbau des hoch energieeffizienten Gewerbebaus in Plusenergie-Bauweise. „Unsere Vision von einem
ökologischen Büro haben wir damit verwirklicht“, sagt Dr. Rainer Grießhammer, stellvertretender
Geschäftsführer im Öko-Institut. „Wir leben die Energiewende.“
Der Umzug ist notwendig geworden, weil die bisherigen Büroräume im Binzengrün für das Institut zu klein geworden
sind. Die 45 MitarbeiterInnen der Freiburger Geschäftsstelle werden nun insgesamt 860 Quadratmeter über fünf
Stockwerke in dem neuen Büro nutzen. Drei der fünf Etagen hat die institutsnahe Stiftung Zukunftserbe erworben,
eine das Öko-Institut. Die fünfte Etage mietet das Öko-Institut von der Solarsiedlung an, die Stiftung
Zukunftserbe hat für diese Etage eine Kaufoption.
Den Kaufpreis von insgesamt zwei Millionen Euro für vier Stockwerke erbrachten Institut und Stiftung mit
zinsgünstigen Darlehen der Öko-Instituts-Mitglieder und mit Spenden. Rund 500 Mitglieder beteiligten sich an der
Aktion. Insgesamt spendeten sie über 100.000 Euro und gewährten 750.000 Euro zinsgünstige Darlehen. Auch
Nichtmitglieder unterstützten das Vorhaben großzügig, darunter die Geschwister Marli Hoppe-Ritter und Alfred
Ritter mit einer Großspende in Höhe von 255.000 Euro. Hinzu kamen Zuschüsse aus dem Innovationsfond Klima- und
Wasserschutz des regionalen Energieversorgers Badenova (250.000 Euro) und der baden-württembergischen Klima- und
Energieagentur (37.000 Euro).
Die neue Freiburger Adresse ab dem 18. Juli:
Öko-Institut e.V.
Geschäftsstelle Freiburg
Postfach 50 02 40
79028 Freiburg
Hausadresse:
Merzhauser Straße 173
79100 Freiburg
Telefon 0761/452 95-0
neue Faxnummer 0761/452 95-88
E-Mail: info@oeko.de
Ansprechpartner:
Dr. Rainer
Grießhammer
stellvertretender Geschäftsführer
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
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Nachhaltiger Tourismus im Massenmarkt
INVENT: Tagung in Brüssel stellt Projekt-Ergebnisse vor
Marketingstrategien, Konzepte und Beispiele für einen nachhaltigen Tourismus im Massenmarkt haben
WissenschaftlerInnen des Forschungsprojekts INVENT in einem dreijährigen Projekt entwickelt. Die Ergebnisse ihrer
Arbeit stellen die ExpertInnen nun bei einer Tagung am 28. September 2005 in Brüssel vor.
Wie werden nachhaltige Reiseangebote erfolgreich? Wie kann ein größerer Teil der Urlauberinnen und Urlauber für
solche Angebote gewonnen werden? Ist der Massentourismus mit den Kriterien der Nachhaltigkeit vereinbar? Und wie
lassen sich entsprechende Angebote gestalten? Mit diesen Fragen hat sich das Forschungsprojekt unter Leitung des
Öko-Instituts unter anderem befasst.
Die Resultate sollen bei der Tagung nicht nur internationalen Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
präsentiert werden, sondern das Projekt-Team lädt gleichzeitig dazu ein, über die entwickelten Strategien zu
diskutieren.
Deshalb werden Stakeholder ihre Sicht der Dinge darlegen sowie die Ergebnisse und Schlussfolgerungen
kommentieren. Ein Empfang am Abend des 27. Septembers 2005 gibt Gelegenheit, sich bereits im Vorfeld der Tagung
kennen zu lernen und auszutauschen.
In dem Projektverbund INVENT (Innovative Vermarktungskonzepte für nachhaltige Tourismusangebote) arbeiten unter
der Leitung des Öko-Instituts die Universität Lüneburg, das Institut für sozial-ökologische Forschung mit der
AMEROPA-REISEN GmbH und der Deutschen Bahn AG zusammen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung.
Veranstaltungsort:
Club Fondation Universitaire Stichting
Rue d`Egmontstraat 11
1000 Bruxelles-Brussel
Anmeldung:
Öko-Institut e.V.
Ursula Roenius/Sabine Leukert
Novalisstraße 10
D-10115 Berlin
Phone: +49 (0)30 280 486-80
Fax: +49 (0)30 280 486-88
invent@oeko.de
Veranstalter:
Öko-Institut e.V.
ISOE
University of Lüneburg
AMEROPA-REISEN GmbH
Deutsche Bahn AG
Weitere Informationen: www.invent-tourismus.de
Ansprechpartnerin:
Ulrike Rheinberger
Öko-Institut e.V., Büro Berlin
Bereich Infrastruktur & Unternehmen
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I M P R E S S U M
Herausgeber
Öko-Institut e.V.
Institut für angewandte Ökologie
Redaktion
Referat Öffentlichkeit & Kommunikation
Christiane Rathmann
Katja Kukatz
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