Am 5. September hat sich die Bundesregierung auf ein Modell für die Laufzeitverlängerungen der deutschen Kernkraftwerke (KKW) geeinigt. Das Öko-Institut beschreibt in einer Kurzanalyse für WWF Deutschland die geplanten Regelungen und analysiert die Effekte für den Betrieb der Kernkraftwerke, die Zusatzgewinne der KKW-Betreiber, die geplante Abschöpfung dieser Gewinne zum Zwecke der Budgetsanierung sowie für Energieeffizienz und Klimaschutz. Matthes, F. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (71 kByte)
Die von der Bundesregierung vorgelegte Studie zum Energiekonzept leistet einen wichtigen Diskussionsbeitrag zur langfristigen Ausrichtung der Energie- und Klimaschutzpolitik. Gleichwohl ist sie in wichtigen, u.a. methodischen and datenseitigen Aspekten deutlich zu kritisieren. Die hier vorgelegte Kurzanalyse bezieht sich auf eine Auswahl der untersuchten Sachverhalte mit besonderer Relevanz. Eine Reihe anderer und ebenfalls wichtiger Kritikpunkte (Brennstoffpreis- und Investitionsszenarien, Einzelannahmen etc.) werden hier nicht weiter vertieft. Matthes, F. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (99 kByte)
Designated Operational Entities (DOEs) sind unter dem Clean Development Mechanism (CDM) akkreditierte Zertifizierungsunternehmen. Sie sollen sicherstellen, dass Klimaschutzprojekte unter dem CDM alle Anforderungen des CDM-Exekutivrats unter dem Kioto-Protokol erfüllen. Das Öko-Institut und der WWF haben ein Rating von DOEs entwickelt, das erstmals im Mai 2009 veröffentlicht wurde. Das Rating soll Marktakteure informieren, in welchem Maße DOEs die Anforderungen und Erwartungen des CDM-Exekutivrats erfüllen. In diesem Bericht werden das Rating aktualisiert und der gegenwärtige Zertifizierungsprozess ausgewertet und Vorschläge zur Verbesserung erarbeitet. Schneider, L.; Mohr, L. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (585 kByte)
Das Öko-Institut hat, zusammen mit Partnern aus dem akademischen Bereich, in einer UBA Studie verschiedene Varianten einer Einbindung der internationalen Seeschifffahrt in das Europäische Emissionshandelssystem (EU EHS) untersucht. Die internationale Seeschifffahrt ist ein stark wachsender Sektor und trägt derzeit mit etwa 2,7 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei. Tendenz: zunehmend. Trotz Anstrengungen auf Ebene der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) existieren derzeit noch keine verbindlichen Instrumente um die Treibhausgasemissionen der Seeschifffahrt zu mindern. Falls auf IMO-Ebene keine Fortschritte sichtbar werden ist eine Einbindung des internationalen Seeverkehrs in das Europäische Emissions-Handels-Systems (EU ETS) eine Option auf dem Weg zu einem globalen System. Die Studie untersucht die ökonomischen Auswirkungen, die administrative und rechtliche Umsetzbarkeit und die ökologische Effizienz einer solchen Einbindung des internationalen Seeverkehrs in das EU ETS. Seum, S.; Graichen, J.; et al. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1 kByte)
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass vor dem Hintergrund der bisher verfügbaren empirischen Befunde und insbesondere vor dem Hintergrund des (notwendigen) Ambitionsniveaus der zukünftigen Klimaschutzpolitik effektiver Klimaschutz nur mit einem Zusammenspiel verschiedener Instrumente erreicht werden kann. Ein ausgewogener Mix aus Emissionshandelssystem oder anderen Maßnahmen zur CO2-Bepreisung sowie anderen Instrumenten ist dringend geboten. Es ist auch nicht zu erwarten, dass sich durch die Kombination des Emissionshandelssystems mit sinnvollen komplementären Strategien und Instrumenten gravierende Effizienzverluste der Klimapolitik ergeben. Über eine sorgfältige Analyse und einen sorgfältigen Abgleich der verschiedenen Handlungsansätze können aus Instrumentenkombinationen entstehende Ineffizienzen vermieden werden. Matthes, F. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (309 kByte)
Die neuen Herausforderungen für Klimapolitik erfordern einen verbindlichen Rahmen zur Sicherstellung einer zielorientierten, übergreifenden, alle relevanten Handlungsfelder umfassenden Klimaschutzstrategie. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sind für eine Vielzahl von Einzelfragen der Klimapolitik pragmatische und mehr oder weniger gut funktionierende Einzellösungen gefunden worden. Die Schaffung eines Klimaschutzgesetzes für Deutschland ist ein sinnvoller Ansatz, um Klimaschutzpolitik auf eine langfristig robuste Basis zu stellen. Matthes, F.; Barth, R.; Acker, H. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (70 kByte)
Comments on Draft Consultation paper definition highly biodiverse grasslands The sustainability requirements of the Directive 2009/28/EC on the promotion of the use of energy from renewable sources establish that raw materials used for the production of biofuels and bioliquids may not be produced on land that had the status of highly biodiverse grassland in or after January 2008. The objective of the consultation is to seek views on possible approaches to define the criteria and ranges of highly biodiverse grasslands. This will feed into the drafting of a Commission Decision on the establishment of criteria and ranges of highly biodiverse grasslands for the purpose of Directive 2009/28/EC. Hennenberg, K. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1 kByte)
Die zukünftige Entwicklung der Brennstoffpreise bildet eine entscheidende Determinante für die Erarbeitung von Projektionen für die zukünftige Energie- bzw. Emissionsentwicklung. Die Annahmen zu den zukünftigen Energieträgerpreisen beeinflussen dabei ganz wesentlich sowohl die Konfiguration des Energiesystems als auch dessen gesamte Systemkosten und die Energiepreise für die verschiedenen Verbrauchergruppen. In der Analyse wird die historische Entwicklung derjenigen Brennstoffpreise analysiert, für die erstens eine starke Abhängigkeit von den Entwicklungen auf den internationalen Brennstoffmärkten für Öl, Erdgas und Kohle zu konstatieren ist und die zweitens für den Bereich der Stromerzeugung relevant sind. Aus der Analyse historischer Daten werden Fortschreibungsmethoden abgeleitet und auf dieser Grundlage eine Projektion für die zukünftige Entwicklung der Preise für Rohöl und Mineralölprodukte, Erdgas und Steinkohle entwickelt. Matthes, F. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (254 kByte)
The Power of Bioenergy-Related Standards to Protect Biodiversity The sustainable production of bioenergy is vital to avoiding negative impacts on environmental goods such as climate, soil, water, and especially biodiversity. We propose three key issues that should be addressed in any biodiversity risk-mitigation strategy: conservation of areas of significant biodiversity value; mitigation of negative effects related to indirect land-use change; and promotion of agricultural practices with few negative impacts on biodiversity. Hennenberg, K.; Fritsche, U. R.; Wiegmann, K. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (89 kByte)
Für das Projekt „Politikszenarien für den Klimaschutz V“ (Politikszenarien V) wurden Szenarien für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland für den Zeitraum 2005 bis 2030 erarbeitet:
ein Mit-Maßnahmen-Szenario (MMS), in dem die im Zeitraum 2000 bis 2007 (in besonderen Einzelfällen auch noch im Verlauf des Jahres 2008) in den ver-schiedenen Sektoren neu eingeführten oder maßgeblich geänderten klima- und energiepolitischen Maßnahmen berücksichtigt werden und dem eine hohe prognostische Relevanz zukommt;
ein Strukturwandel-Szenario (SWS), in dem zusätzlich die Wirkung weiterer klima- und energiepolitischer Instrumente für die Szenarienentwicklung berück-sichtigt wird.
Innovationswirkungen des Emissionshandels in der deutschen Stromwirtschaft Ein Hauptziel der Einführung des Emissionshandels in der Europäischen Gemeinschaft war, Innovation in Richtung Treibhausgasminderung zu fördern. In dieser Dissertation wird im Hinblick auf die deutsche Stromwirtschaft analysiert, in welchem Umfang dieses Ziel bisher erreicht wurde und wie die Ausgestaltung des Emissionshandelssystems hinsichtlich der Zielerreichung verbessert werden könnte. Cames, M. (2010) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1 kByte)
Wie können wir in Deutschland in Zukunft hohe Mobilität für alle gewährleisten und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen deutlich mindern? Diese Frage wurde im Rahmen des Projektes Renewbility gestellt, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert und von einem Projektteam bestehend aus Öko-Institut und DLR 2009 abgeschlossen wurde. Renewbility hatte zum Ziel, ein Analyseinstrument zu entwickeln, das Potenziale und Hemmnisse für eine nachhaltige Mobilität untersucht, die Wechselwirkungen zwischen dem Verkehrs- und Energiesektor im Hinblick auf die Förderung erneuerbarer Energien aufzeigt und in enger Kooperation mit unterschiedlichen Akteuren entwickelt und angewendet wird. Zimmer, W.; Fritsche, U. R.; Hacker, F.; Hochfeld, C.; Hünecke, K.; Jenseit, W.; Rausch, L.; Schmied, M. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (4056 kByte)
Modell Deutschland: Klimaschutz bis 2050 - Kurzfassung Die Studie von Prognos, Öko-Institut und Dr. Ziesing im Auftrag des WWF zeigt, dass der geforderte Wandel von der klimaschädlichen zur klimaverträglichen Wirtschaftsweise möglich und bezahlbar ist. Deutschland könnte dabei zum Entwicklungsmodell für andere Länder werden. Die Studie erhebt nicht den Anspruch, den einzig möglichen Weg aufzuzeigen, aber einen Weg, der begleitet von verstärkten Innovationsanstrengungen nachhaltig zum Ziel führen kann. Es ist unabdingbar, schon heute die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Denn die Mehrheit der Minderungspotenziale der Treibhausemissionen ist an sehr langfristige Investitions- und Infrastrukturentscheidungen geknüpft. Darüber hinaus muss anspruchsvoller Klimaschutz ab sofort alle Sektoren erfassen. Politik, die sich kurzfristig auf die vermeintlich preiswerten Minderungsoptionen ausrichtet, führt in die Irre. Die Stromerzeugung, der Gebäudesektor, der Straßenverkehr und die Industrie sind zentrale Handlungsfelder, aber ohne den Einbezug der Landwirtschaft und die Fragen der Landnutzung wird das ambitionierte Minus-95 Prozent-Ziel kaum zu schaffen sein. Matthes, F.; Busche, J.; Graichen, V.; Zimmer, W.; Hermann, H.; Penninger, G.; Mohr, L. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (935 kByte)
Modell Deutschland: Klimaschutz bis 2050 - Langfassung Die Studie von Prognos, Öko-Institut und Dr. Ziesing im Auftrag des WWF zeigt, dass der geforderte Wandel von der klimaschädlichen zur klimaverträglichen Wirtschaftsweise möglich und bezahlbar ist. Deutschland könnte dabei zum Entwicklungsmodell für andere Länder werden. Die Studie erhebt nicht den Anspruch, den einzig möglichen Weg aufzuzeigen, aber einen Weg, der begleitet von verstärkten Innovationsanstrengungen nachhaltig zum Ziel führen kann. Es ist unabdingbar, schon heute die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Denn die Mehrheit der Minderungspotenziale der Treibhausemissionen ist an sehr langfristige Investitions- und Infrastrukturentscheidungen geknüpft. Darüber hinaus muss anspruchsvoller Klimaschutz ab sofort alle Sektoren erfassen. Politik, die sich kurzfristig auf die vermeintlich preiswerten Minderungsoptionen ausrichtet, führt in die Irre. Die Stromerzeugung, der Gebäudesektor, der Straßenverkehr und die Industrie sind zentrale Handlungsfelder, aber ohne den Einbezug der Landwirtschaft und die Fragen der Landnutzung wird das ambitionierte Minus-95 Prozent-Ziel kaum zu schaffen sein. Matthes, F.; Busche, J.; Graichen, V.; Zimmer, W.; Hermann, H.; Penninger, G.; Mohr, L.; et al. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (12503 kByte)
Eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke (KKW) über die mit der Novelle des Atomgesetzes von 2002 (AtG 2002) festgelegten Reststrommengen hin-aus führt zu Gewinnmitnahmen der entsprechenden Betreiberunternehmen. Matthes, F. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (406 kByte)
Die Strompreise sind in Ländern mit vielen Atomkraftwerken nicht günstiger als in Staaten, die auf diese Risikotechnologie verzichten. Längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke würden den Strompreis nicht dämpfen. Das ist das Ergebnis dieser Studie, die das Öko-Institut im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt hat. Die Wissenschaftler des Öko-Instituts haben internationale Marktdaten ausgewertet und mit den Gegebenheiten in Deutschland verglichen. Dabei fanden sie heraus, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Anteil von Atomstrom und den Elektrizitätspreisen für Industrie und Haushalte gibt. Matthes, F.; Hermann, H. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (258 kByte)
This report explores a sectoral crediting mechanism (SCM) for developing countries in a post-2012 UNFCCC climate regime. The report explores how a SCM could be implemented in practice. Different options for designing a SCM are identified and their advantages and disadvantages are discussed. Based on this analysis of options, a consistent policy framework for the introduction of a SCM under UNFCCC is proposed. The report focuses on a bottom-up approach where developing countries make proposals for implementing a SCM which are subsequently reviewed and agreed internationally. The report aims at facilitating the negotiation of such a mechanism under the UNFCCC. Schneider, L.; Cames, M. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (256 kByte)
Designated Operational Entities (DOEs) are accredited independent entities responsible for ensuring that proposed projects under the Clean Development Mechanism (CDM) meet all requirements established by the CDM Executive Board operating under the Kyoto Protocol. This rating of DOEs, developed by WWF and Öko-Institut, aims to provide transparent information to the market with regards to how well DOEs are fulfilling the requirements and expectations of the CDM Executive Board. Schneider, L.; Mohr, L. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (154 kByte)
A rating of Designated Operational Entities (DOEs) Accredited under the Clean Development Mechanism (CDM) - Summary Designated Operational Entities (DOEs) are accredited independent entities responsible for ensuring that proposed projects under the Clean Development Mechanism (CDM) meet all requirements established by the CDM Executive Board operating under the Kyoto Protocol. This rating of DOEs, developed by WWF and Öko-Institut, aims to provide transparent information to the market with regards to how well DOEs are fulfilling the requirements and expectations of the CDM Executive Board. Schneider, L.; Mohr, L. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (37 kByte)
Stellungnahme zum Entwurf für das Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (KSpG) zur Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit des 16. Deutschen Bundestages am 25. Mai 2009 Matthes, F.; Barth, R.; Schulze, F.; Hermann, A.; Acker, H. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1208 kByte)
Workshop des Öko-Instituts „Das EU-Emissionshandelssystem nach 2012 und der Weg zu einem globalen Kohlenstoffmarkt “
Berliner Energietage 2009 „Energieeffizienz in Deutschland“ Matthes, F. (2009) nähere InformationenPDF-Dateidownload (231 kByte)
Optimierungsstrategien Aktiver Netzbetreiber beim weiteren Ausbau erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung (OPTAN) Bei diesem Projekt werden die folgenden zentralen Fragestellungen behandelt:
- In welchem Umfang können dezentrale Energieerzeugungs- und -anwendungstechniken mittelfristig in das bestehende Stromsystem integriert werden, und inwieweit ändert sich hierdurch die technische Netzkonfiguration und die Arbeitsteilung der Netzbetreiber im Hinblick auf die Bereitstellung der Systemdienstleistungen?
- Wie sind die rechtlichen, institutionellen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Anlagen- und die Netzbetreiber auszugestalten, damit diese Strukturänderung des Stromsystems im Einklang mit den Anreizstrukturen dieser Akteure erfolgen kann?
Diese Fragestellungen werden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch am Beispiel eines ausgewählten kommunalen Netzbetreibers untersucht.
Bauknecht, D.; Leprich, U.; Frey, G.; Schrader, K.; Stefan, P.; Bokelmann, H. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (3559 kByte)
Emerging Economies New challenges for international co-operation and development
The following research aims to elaborate on the manifold sustainability impacts resulting from the growth of emerging economies and developing countries, thus wanting to identify needs for research, development strategies and co-operation approaches. While this task – due to its immense dimensions – is not manageable for one single research project, the analysis follows a spotlight approach. Manhart, A.; Schmitt, K.; Stahl, H.; Grießhammer, R. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (361 kByte)
Ziel ist es, zu untersuchen, ob die Ernährungsgewohnheiten der untersuchten Kinder und Jugendlichen sich hinsichtlich der Umweltauswirkungen unterscheiden lassen. Basis der Untersuchung bilden die seitens der Universität Stuttgart zur Verfügung gestellten Ernährungsprotokolle der Kinder und Jugendlichen. Stratmann, B.; Teufel, J.; Wiegmann, K. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (195 kByte)
Für die Entwicklung von Vorschlägen zur Einbeziehung des LULUCF-Sektors (engl. land use, land-use change and forestry) bei den UN Verhandlungen zur Fortentwicklung des Klimaschutzregimes nach der ersten Verpflichtungsperiode des Kioto-Protokolls (2008-2012) bedarf es einer quantitativen Analyse, um Vorschläge zur Anrechnung dieses Sektors bewerten zu können.
Dieser Bericht im Auftrag des Umweltbundesamtes analysiert die Implikationen und notwendigen Regelungen eines Mechanismus, der verringerte Entwaldung in Entwicklungsländern kompensiert. Die Untersuchung beinhaltet eine Analyse der Datenverfügbarkeit über Entwaldung von Waldflächenänderungen und den damit verbundenen Biomasseverlusten und Treibhausgasemissionen, einen Versuch den Zusammenhang zwischen den Antriebskräften für Entwaldung und Entwaldungsraten zu quantifizieren, eine detaillierte Diskussion der Option Referenzniveaus für Entwaldung festzulegen, Anrechnungsmodalitäten und Möglichkeiten für einen Kompensationsmechanismus, sowie eine Schätzung der potentiellen Höhe von Emissionsgutschriften aus vermiedener Entwaldung. Herold, A.; Scheffler, M.; et al. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (2323 kByte)
In der aktuellen Debatte um die Veränderung der deutschen Strategie zum Auslaufen der Kernenergie spielen zunehmend die Frage der Strompreise und das Entstehen von Zusatzprofiten durch die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken (KKW) bzw. deren Abschöpfungen und Verwendung zur Strompreissubvention o.ä. eine erhebliche Rolle.
Mit der hier vorgelegten Kurzanalyse sollen vor allem vier Aspekte der Debatte näher untersucht werden. Erstens wird der Frage nachgegangen, für welchen Zeithorizont welche Mengengerüste zusätzlicher Stromproduktion, Gewinne etc. in Betracht gezo-gen werden müssen. Zweitens sollen überblicksartig die Effekte von Laufzeitverlänge-rungen auf die Strompreise auf den Großhandelsmärkten eingeordnet werden. Drittens erfolgt eine nähere Analyse der Effekte, die über eine Kombination von Abschöpfung der Zusatzgewinne und Verwendung für Strompreissubventionen erwartet werden könnten. Schließlich werden viertens die Rahmenbedingungen und Restriktionen von Strompreissubventionen aus Abschöpfung der durch Laufzeitverlängerungen entstehenden Zusatzgewinne skizziert werden. Matthes, F. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (298 kByte)
Vor dem Hintergrund stark steigender Preise für die auf den internationalen Märkten gehandelten Primärenergieträger Rohöl, Erdgas und Steinkohle wurden in dieser Studie drei Szenarien für die Preisentwicklung der wichtigsten Energieträger erarbeitet. Mit diesen Energiepreisannahmen erfolgte eine Szenarienanalyse für die Entwicklung der CO2-Emissionen in Deutschland gesamt sowie die verschiedenen Energiesektoren. Die Analysen der Emissionsszenarien erfolgte sowohl mit dem auf gesamtwirtschaftliche Optimierung ausgerichteten Energiesystemmodell IKARUS und mit dem auf einzelwirtschaftliche Entscheidungskalküle abstellenden Sektor-Modell ELIAS für die Elektrizitätswirtschaft in Deutschland. Die Modellanalysen wurden ergänzt durch einen Literaturvergleich in Bezug auf ähnlich ausgerichtete Modellanalysen. Matthes, F.; Graichen, V.; Harthan, R.; Repenning, J.; et al. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1882 kByte)
Klimaschutz und Straßenverkehr Effizienzsteigerung und Biokraftstoffe und deren Beitrag zur Minderung der Treibhausgasemissionen
In diesem Kurzgutachten für die Friedrich-Ebert-Stiftung wird der Frage nachgegangen, welche Treibhausgasminderungspotenziale durch die politisch hauptsächlich adressierten technische Maßnahmen im Straßenverkehr tatsächlich erreicht werden können. Das Arbeitspapier soll als Diskussionsgrundlage dienen, um darauf aufbauend weiteren Handlungsbedarf zu identifizieren und mögliche Maßnahmen zu diskutieren. Zimmer, W.; Fritsche, U. R. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (227 kByte)
Die Analyse bezieht sich auf die fünf größten deutschen Stromerzeugungsunternehmen: E.ON, RWE, Vattenfall Europe, Energie Baden-Württemberg (EnBW) sowie Evonik Steag und die Stromerzeugung dieser Unternehmen in Deutschland. Die Gewinnmitnahmen dieser Unternehmen auf anderen europäischen Teilmärkten werden daher in den folgenden Analysen nicht berücksichtigt.
Ziel der Analyse ist es unter anderem, zu bestimmen, welcher Teil der gesamten Gewinnmitnahmen aus der kostenlosen Zuteilung von Emissionsberechtigungen resultiert, deren Fortführung für den Zeitraum nach 2012 derzeit u.a. von den deutschen Stromproduzenten vehement gefordert wird. Damit kann auch der Frage nachgegangen werden, in welche Größenordnung das hinter dieser Forderung nach kostenloser Ausstattung mit CO2-Zertifikaten stehende Gewinninteresse eingeordnet werden muss. Matthes, F. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (170 kByte)
The analysis covers the five largest German electricity production companies: E.ON, RWE, Vattenfall Europe, Energie Baden-Württemberg (EnBW) and Evonik Steag as well as the electricity production of these companies in Germany. The windfall profits of these companies on other European sub-markets are therefore not taken into account in the following analysis.
The goal of the analysis is, amongst other things, to determine the share of the total windfall profits that stems from the free allocation of emission allowances, the continuation of which for the time period after 2012 is currently being vehemently called for by German electricity producers (amongst others). In this way, the question of the scale of the profit orientation that lies behind the demand for free allocation of CO2 allowances can also be pursued.
Matthes, F. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (137 kByte)
Im Projekt „Politikszenarien IV“ werden Szenarien für Energieverbrauch und Treibhausgas-emissionen erstellt. Diese erfassen die Endverbrauchssektoren (Haushalte, GHD, Verkehr, Industrie) sowie die Umwandlungssektoren (Strom- und Fernwärmeerzeugung, andere Ener-giesektoren). Die Szenarien wurden über die Modellierungen sektorspezifischer politischer Maßnahmen und Ziele entwickelt. Berücksichtigt werden im Mit-Maßnahmen-Szenario die im Zeitraum 2000 bis Sommer 2006 umgesetzten politischen Maßnahmen. Im Ohne-Maßnahmen-Szenario wird eine hypothetische Entwicklung abgebildet, die sich ohne diese Maßnahmen ergeben haben könnte und im Mit-Weiteren-Maßnahmen-Szenario werden zu-sätzliche energie- und klimapolitische Maßnahmen oder Zielvorgaben abgebildet. Das Basis-jahr für die Szenarien ist 2000, der Szenariohorizont reicht bis 2030.
Greenhouse gas emissions from aviation are part of the reporting obligations of Parties to the UNFCCC and the Kyoto Protocol. Only emissions from domestic aviation are part of the national emission reduction obligations and have to be reported separately from emissions caused by international aviation. While data on total fuel consumption by aviation is normally available the split between domestic and international aviation requires information which is not always available. This paper compares estimates for greenhouse gas emissions from aviation as reported by EEA Member States with estimates calculated by the European Organisation for the Safety of Air Navigation (Eurocontrol). Eurocontrol calculations are based on flight movement data only and provide an estimate for fuel burn and GHG emissions which is independent of the estimates produces by the Member States. This analysis is part of the quality assurance and quality control programme for the greenhouse gas inventory of the European Community and might help countries and the EC in improving their estimates.
Download: http://air-climate.eionet.europa.eu/reports Graichen, J. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1 kByte)
The EU Emissions Trading Scheme is one of the main and most prominent measures of the EU for reducing greenhouse gas emissions and reaching its Kyoto target. One of the main sources for information on the scheme is the community independent transaction log (CITL). This report provides an overview on the information contained in the CITL for the first two years of the trading scheme as well as an assessment of the Commission Decisions for the second trading period from 2008-12. Graichen, J.; Graichen, V. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1 kByte)
Within the European Union the Member States face the problem of finding target sharing agreements for different binding and quantified commitments for the total emission reduction commitments under the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), for the caps within the European Union Emissions Trading Scheme (ETS) and regarding the expansion of energy supply from renewable energy sources. The three targets are interlinked and the process for the target sharing agreement follows not in all dimensions the same timing. The paper outlines the different approaches which could constitute the basis for the upcoming debates. The analysis presented in this paper is geared to identifying starting points, general principles and key findings for the debate. Matthes, F.; Graichen, J. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (748 kByte)
Oeko-Institut has launched a report on the CDM. The report assesses the contribution of the CDM to meeting its environmental and sustainable development objectives and provides recommendations for improving the mechanism.
The report’s findings are based on a systematic evaluation of 93 randomly chosen registered CDM projects as well as interviews and a literature survey. The report discusses selected areas which are deemed particularly important for achieving its environmental and sustainable development objectives, including:
the role and performance of designated operational entities (DOEs),
the demonstration of additionality,
the contribution of CDM projects to sustainable development,
the role of HFC-23 and N2O destruction projects,
the participation of stakeholders in the process,
the environmental integrity of “policy CDM” and “sectoral CDM”, and options for limiting the use of CDM and JI by Annex I countries and in emissions trading schemes.
Paper submitted for the special issue of the Bulletin of Science, Technology & Society on Renewable Energy & Sustainability (version of July 25, 2007) Brohmann, B.; et al. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (109 kByte)
Die großtechnische Abtrennung von CO2, der Abtransport sowie die anschließende Ablagerung in geologischen Formationen (CCS) bildet in vielen Analysen zu zukünftigen Klimaschutzstrategien einen wesentlichen Eckpfeiler zur Erreichung ambitionierter Klimaschutzziele. Für die Erprobung, Einführung und Verbreitung dieser Technologie muss ein geeigneter Regulierungsrahmen geschaffen werden, der die Bedingungen für die Zulässigkeit der verschiedenen Komponenten der CCS-Technologie (Abtrennung, Transport, Ablagerung) schafft, Anreize dafür setzt, dass die Wirtschaftssubjekte Investitionen in die CCS-Technologie tätigen und dass die diesbezüglich sensible Technologie CCS nicht an mangelnder Akzeptanz allgemein und vor allem an den Standorten von Ablagerungsanlagen scheitert. Die Studie stellt die derzeitige Rechtslage dar, diskutiert verschiedene Varianten für die Schaffung eines regulativen Rahmens und zur Vermeidung von Akzeptanzproblemen. Matthes, F.; Repenning, J.; Hermann, A.; Schulze, F.; Dross, M.; Kallenbach-Herbert, B.; Minhans, A. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1337 kByte)
This paper proposes a methodology for creating societal acceptance of new energy projects based on an analysis of 22 energy projects in Europe. The framework to compile and analyze the cases is based on socio-technical transitions theory and recent sociological research on public participation in science and technology. In particular we analyze (1) the initial vision articulated by the initiator; (2) the project’s stakeholders and their expectations; (3) the way expectations are negotiated; (4) the way visions are translated into action; and (5) success of the project in terms of societal acceptance, i.e. the way in which the negotiations resulted in degrees of alignment among the stakeholder expectations and project initiator’s vision. We conclude with a proposal for a new six-step methodology for improving societal acceptance of new energy projects. This methodology is currently explored, used and reflected upon in five projects in Europe: a German biomass project, an Italian thermodynamic solar project, an Icelandic hydrogen project, a Dutch CCS project and a Hungarian wind project (www.createacceptance.net).
Brohmann, B.; et al. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (161 kByte)
Die vielfältigen und oft neuen politischen Steuerungsansätze (Einspeisegarantien für erneuerbare Energien, Emissionshandel, Strommarktregulierung), aber auch die immer größere Dringlichkeit zu handeln, erfordern auch eine neue Art der Strategiebewertung und –Analyse, die sich neben der technischen und potenzialseitigen Machbarkeit (dies ist die traditionelle Domäne der Energiewende-Diskussion) auf die notwendigen In-strumente, deren Bewertung und Wirkungsschätzungen sowie auch die ökonomischen Konsequenzen, zumal im Kontext liberalisierter Energiemärkte konzentriert.
Mit der hier vorgelegten Studie wird versucht, diese Diskussion zu befruchten und die Voraussetzungen für effektives und effizientes klimapolitisches Handeln zu verbessern: Matthes, F.; Harthan, R.; et al. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (571 kByte)
Für die Stadt Freiburg wurden aktuelle Klimaschutz-Szenarien erstellt und die Überprüfung der kommunalen Prioritäten im Klimaschutz überprüft. Timpe, C.; Seebach, D.; et al. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1979 kByte)
Treibhausgasemissionen durch Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln Die gesamte Breite der Ernährungsdiskussion zu reflektieren - vom Lebens- und Futtermittelanbau mit seinen Umwelt- und Sozialfolgen über die Ernährungsgewohnheiten bis hin zu Fragen der Logistik und der Nahrungsmittelzubereitung – würde den Umfang dieses Arbeitspapiers sprengen.
Der Schwerpunkt liegt daher auf der quantitativen Analyse der Treibhausgasemissionen ausgewählter Lebensmittel und dem Vergleich der Bereitstellung dieser Produkte aus konventionellem und ökologischem Anbau. Zudem werden Fragen der Bedeutung des Gütertransports von Lebensmitteln behandelt. Fritsche, U. R.; Eberle, U.; Wiegmann, K.; Schmidt, K. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (243 kByte)
Berichterstattung unter der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen 2007 Als Vertragsstaat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ist Deutschland seit 1994 dazu verpflichtet, Inventare zu nationalen Treibhausgasemissionen zu erstellen, zu veröffentlichen und regelmäßig fortzuschreiben. Mit dem Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls im Februar 2005 ist die internationale Staatengemeinschaft erstmals verpflichtet, verbindliche Handlungsziele und Umsetzungsinstrumente für den globalen Klimaschutz zu realisieren. Hieraus ergeben sich sehr weit reichende Verpflichtungen für die Erstellung, die Berichterstattung und die Überprüfung von Emissionsinventaren. Deutschland legt zusammen mit den Inventaren für die Jahre 1990 bis 2005 seinen fünften Nationalen Inventarbericht (NIR 2007) vor, der sich ebenfalls auf diesen Zeitraum bezieht und die Methoden sowie die Datenquellen beschreibt, auf denen die Berechnungen basieren. Herold, A.; Harthan, R.; Graichen, V.; Graichen, J.; et al. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (27 kByte)
Dies geschieht durch die Untersuchung von Gesamtemissionen und Lebenszyklus-Kosten von nuklearen, fossilen und erneuerbaren Technologien zur Strombereitstellung. Die Resultate werden Ergebnissen in der aktuellen Literatur gegenüber gestellt und um Angaben zu den relativen Kosten der CO2-Minderung im Stromsektor ergänzt. Fritsche, U. R.; Rausch, L.; Schmidt, K. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (330 kByte)
Ziel dieses Vorhabens war insbesondere die Unterstützung bei der Erstellung des Nationalen Allokationsplans für Deutschland für die Periode 2005-07. Dabei sollten die Allokationsmöglichkeiten auf nationaler Ebene, auf sektoraler Ebene und auf Anlagenebene unter Berücksichtigung der rechtlichen und politischen Vorgaben sowie der vorhandenen Datengrundlagen näher untersucht und bewertet werden. Darüber hinaus sollte auch der politische Aushandlungsprozess auf nationaler und europäischer Ebene beratend begleitet werden. Neben den konzeptionellen Grundlagen der Allokationsplanung standen dabei Fragen der notwendigen Datenbasis, der Berechnungsvarianten für den Makroplan, der allgemeinen und speziellen Zuteilungsregeln sowie institutionelle Fragen im Vordergrund. Außerdem waren kontinuierliche Arbeiten zur Unterstützung und Beratung der Bundesregierung bei der konkreten Erstellung des Allokationsplans und begleitende Gespräche insbesondere mit Vertretern der Wirtschafterforderlich. Ziesing, H.; Diekmann, J.; Kohlhaas, M.; Betz, R.; Bradke, H.; Köwener, D.; Rogge, K.; Schleich, J.; Walz, R.; Cames, M.; Matthes, F. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1 kByte)
Power Generation Market Concentration in Europe 1996-2005. An Empirical Analysis The liberalisation of the European power market has significantly changed the frame-work of the electricity industry. The process of market opening and securing fair, trans-parent and sustainable third party access is still underway. However, (incomplete) liber-alisation can be thwarted by concentration trends in the electricity generation market.
This study analyses the market concentration trends in six regional markets in Europe from 1996 to 2005 based on different methodological approaches. Matthes, F.; Grashof, K.; Gores, S. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (166 kByte)
Beurteilung von Biogasanlagenparks im Vergleich zu Hof-Einzelanlagen Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat das Institut für Energetik und Umwelt gGmbH beauftragt, die derzeit geplanten Biogasanlagenparks unter ökologischen Gesichtspunkten zu beurteilen, wobei keine Standortanalyse erfolgt, sondern die Biogasanlagenparks im Allgemeinen betrachtet werden. Die Bearbeitung dieser Kurzstudie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut e.V. Fritsche, U. R.; Schlowin, F.; Daniel, J.; Hofmann, F.; Seiffert, M.; Fischer, E.; Wiegmann, K. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (318 kByte)
Dieses Papier stellt einen Beitrag zu der Kurzstudie „Möglichkeiten einer europäischen Biogaseinspeisestrategie“ dar, die vom Institut für Energetik und Umwelt Leipzig (IE) und Öko-Institut im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die GRÜNEN erstellt wurde.
Das vorliegende Papier betrifft den Arbeitspunkt „Wertschöpfung und Beschäftigung“ und gibt auch die Ergebnisse von ergänzend durchgeführten Umweltanalysen wieder, die aus Sicht der Verfasser zur Beurteilung der Nachhaltigkeit von Bioenergie-Importoptionen aus Osteuropa wesentlich sind.
Die sozioökonomischen Analysen zur Wertschöpfung und Beschäftigung (vgl. Kap. 2) folgen dabei der Ländergliederung im Teilbericht I (IE 2007), während die zusätzlich durchgeführten Arbeiten zur Umweltanalyse (vgl. Kap. 3) sich auf die osteuropäischen Länder Russland (RU), Ukraine (UA) und Weißrussland (BY) sowie Polen (PL) und Rumänien (RO) als osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten konzentrieren.
Fritsche, U. R.; Hünecke, K.; Schmidt, K. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (576 kByte)
Greenhouse gas emissions from aviation have been rising steadily in the past due to increased demand for air traffic despite efficiency increases through technological improvements and operative measures. At the same time emissions from international aviation are not covered by the United Nations Framework Convention on Climate Change or its Kyoto Protocol. The Commission of the European Communities has proposed a Directive which would include aviation in an emissions trading scheme due to the lack of progress on the international level. Graichen, J.; Gugele, B. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1 kByte)
Diese Studie untersucht, ob Deutschland die flexiblen Mechanismen unter dem Kyoto-Protokoll nutzen sollte oder weiterhin seine Treibhausgasreduktionsziele durch inländische Politiken und Maßnahmen erreichen sollte. Das künftige Potenzial der projektbezogenen Kyoto-Mechanismen (CDM und JI) wird untersucht und die Auswirkungen von deren Nutzung auf die deutsche und globale Wirtschaft werden mit einem Integrated-Assessment-Modell abgeschätzt. In einer Delphi-Befragung werden die Erwartungen internationaler Experten in Hinblick auf die künftigen Perspektiven der projektbezogenen Kyoto- Mechanismen ermittelt.
Abschließend werden Möglichkeiten zur Förderung der Nutzung der flexiblen Mechanismen in Deutschland analysiert, mit der Schlussfolgerung, dass die Bundesregierung einen 25 bis 50 Millionen Kyoto-Einheiten umfassenden Fonds für projektbezogene Mechanismen einrichten sollte, um die Unsicherheiten bei der Erfüllung des Kyoto-Ziels infolge unerwarteter Temperaturschwankungen oder einer Änderung der Konjunkturentwicklung.
Die Studie kann unter
hier>>
kostenlos heruntergeladen werden. Cames, M.; Anger, N.; Böhringer, C.; Harthan, R.; Schneider, L. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (27 kByte)
Sustainability Standards for Bioenergy Die Kurzstudie erstellte eine Übersicht zu Nachhaltigkeitsfragen der Bioenergie, entsprechenden Zertifizierungsansätzen und leitete Kernanforderungen für die Nachhaltigkeit von Bioenergie ab mit Schlussfolgerungen für die weitere Implementierung. Fritsche, U. R.; Hünecke, K.; Hermann LL.M., A.; Schulze, F.; Wiegmann, K. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1520 kByte)
German Technical Cooperation has supported both the establishment and day-to-day business of Designated National Authorities (DNAs) for the Clean Development Mechanism (CDM) in Ghana, India, Indonesia, South Africa and Tunisia. Joint capacity development activities together with our in-country partners reached out to the public as well as the private sector. This report provides an overview of the process of establishing DNAs and promotion of the CDM in these five countries and summarises practical experiences and lessons learned from the capacity building activities. Schneider, L.; Grashof, K. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1364 kByte)
Micro Cogeneration: Towards a decentralized and sustainable German energy system Micro cogeneration – the simultaneous production of heat and power in an individual building based on small energy conversion units such as Stirling and reciprocating engines or fuel cells – is expected to increase energy efficiency on the level of household energy supply. A large-scale introduction of micro CHP may radically change the electricity system and turn consumers into power producers. At the same time, micro CHP could, if supported by favorable economic and policy conditions, represent a considerable market segment, promoting downstream innovations such as "virtual power plants", altered consumer awareness or new household energy management systems. This potential has to be evaluated with respect to its sustainability in both economic and ecological terms. Praetorius, B.; Schneider, L. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (219 kByte)
Mythos Atomkraft Über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken
Nach wie vor gibt es viele sehr gute Gründe für einen Verzicht auf die Stromerzeugung aus Atomkraftwerken: u.a. die hohen Risiken, die ungeklärte Entsorgungsfrage, die mangelnde Strukturkompatibilität und die Unsicherheit auf dem Pfad der Klimaschutzpolitik. Doch ohne Zweifel führt ein Verzicht auf diese Art der Stromerzeugung mit Blick auf die ebenfalls notwendige Emissionsminderung in den nächsten Jahrzehnten zu einem energiepolitischen Spannungsfeld. So überrascht es nicht, dass die Laufzeitverlängerung immer auch mit der Option eines Neubaus von Atomkraftwerken in Verbindung gebracht wird. Matthes, F.; Kallenbach-Herbert, B. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (8653 kByte)
Integration durch Kooperation: Das Zusammenspiel von Anlagen- und Netzbetreiber als Erfolgsfaktor für die Integration dezentraler Stromerzeugung (InteKoop) Die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien (RES) und von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) an der Stromerzeugung ist ein erklärtes Ziel sowohl der österreichischen wie der europäischen Energiepolitik. Mit zunehmendem Anteil kann dezentrale Erzeugung (DE) nicht mehr als Ausnahmefall behandelt werden, während das Gesamtsystem unverändert bleibt. Vielmehr müssen die Anlagen dann auch als wesentlicher Bestandteil des Stromsystems vollständig in die Netze und Märkte integriert werden. Für die erfolgreiche Integration ist entscheidend, wie die Betreiber der Kraftwerke und die der betroffenen Netze interagieren. Netzbetreiber können mit ihrem Verhalten wesentlich über den Erfolg dezentraler Anlagen mitentscheiden, denn sie gewähren und organisieren den Anschluss dieser Anlagen zu bestimmten Bedingungen an ihr Netz und sind für Ausbau und Betrieb der Netze zuständig. Späth, P.; Bauknecht, D.; Leprich, U.; Auer, H.; Rohracher, H. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (684 kByte)
An earlier version of t his paper was presented at the CNIC Conference on Nuclear Energy and Greenhouse-Gas Emissions, Tokyo, November 1997.
In this paper, we address both, presenting results of life-cycle cost and emission analyses of energy systems with respect to current technologies. We discuss the results with respect to other findings in the literature, and also indicate the cost-effectiveness of CO2 abatement in the electricity sector. Fritsche, U. R. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (197 kByte)
The liberalisation of the European power market has significantly changed the framework of the electricity industry. The process of market opening and securing fair, transparent and sustainable third party access is still under way. But (incomplete) liberalisation can be thwarted by concentration trends in the electricity generation market.
This study analyses the market concentration trends in six regional markets in Europe from 1996 to 2004 based on different methodological approaches. Matthes, F.; Poetzsch, S.; Grashof, K. (2005) nähere InformationenPDF-Dateidownload (236 kByte)
Dezentrale Energiesysteme und Aktive Netzbetreiber (DENSAN) Das Projekt „Dezentrale Energiesysteme und aktive Netzbetreiber“ (DENSAN) geht von der Prämisse aus, dass sich das bundesdeutsche Stromsystem künftig insbesondere auf Grund politischer Vorgaben zu einem stärker dezentralisierten System entwickeln wird. Die technischen Möglichkeiten eines dezentraleren Systems sind bereits in vielfältigen Facetten untersucht worden. Konzepte wie „virtuelle Kraftwerke“, „Microgrids“ oder „dezentrale Energiemanagementsysteme“ beispielsweise verbinden die Strombereitstellung mit intelligenten Steuerungs- und Regelungstechniken und versprechen einen sehr weitgehenden Dezentralisierungsschub. Leprich, U.; Bauknecht, D.; Evers, E.; Gaßner, H.; Schrader, K. (2005) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1345 kByte)
Die im Rahmen des Kioto-Protokolls von Deutschland und der EU-15 eingegangenen Verpflichtungen zur Reduktion der Treibhausgase stellen eine bisher einzigartige Herausforderung im Bereich des Umweltschutzes dar. Die ambitionierten Ziele können nur erreicht werden, wenn alle vorhandenen Potenziale konsequent genutzt werden. Dehoust, G.; Wiegmann, K.; Fritsche, U. R.; Stahl, H.; Jenseit, W.; Herold, A.; Gebhardt, P. (2005) nähere InformationenPDF-Dateidownload (2510 kByte)
Analysis of Greenhouse Gas Emissions of European Countries with regard to the Impact of Policies & Measures The study investigates the climate policies of the European countries and evaluates their contribution to greenhouse gas reductions that have already been achieved as well as those which are projected for the future. It is based on a decomposition analysis which allows the driving forces of greenhouse gas emissions to be identified and compared. This analysis is supported by an in-depth analysis of selected policies (renewable energy supply, combined heat and power and waste). The analysis shows that the climate policies of all EU Member States can be improved at one point or another and that starting points for the further investigation of potential policy improvements can be identified for each EU Member State.
The Analysis can be downloaded at www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3029.pdf Deuber,O.; Cames, M.; Poetzsch, S.; Repenning, J. (2005) nähere InformationenPDF-Dateidownload (27 kByte)
The operation and navigation of civil aircraft on domestic flights fall outsidethe scope of the Convention.
The Chicago Convention does not address the issue of emission trading. But,according to its Preamble, the Chicago Convention relates also to establishing international air transport services on the basis of equality of opportunity and sound and economical operation. As emissions trading might in principle have implications in this respect, it is relevant to assess whether the Convention contains any requirements or obstacles with regard to the coverage of international flights by an EU emissions trading scheme.
As outlined in section B, the EU emissions trading scheme can be considered to constitute laws and regulations relating to the admission to and/or departure of aircraft from its territory pursuant to Article 11 of the Convention. Therefore, the requirement in Article 11 of the Convention not to discriminate as to nationality of aircraft needs to be respected. Any EU emissions trading system must thus treat all aircraft engaged in international air navigation without distinction as to nationality.
The coverage of international aviation under the EU emissions trading scheme does not find limits under Article 12 “Rules of the air”, Article 15 “Airport and similar charges” or Article 24 “Customs duty” of the Convention.
Im Handelsblatt vom 4. August 2005 („Längere Laufzeiten sollen Milliarden kosten“)ist erstmals ein Modell der CDU zur Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Kernkraftwerke über die in der Atomgesetznovelle von 2002 (AtG 2002) festgelegten Reststrommengen hinaus spezifiziert worden, mit dem gleichzeitig eine Senkung der Strompreise – zumindest für energieintensive Industrien – erreicht werden soll.
Mit den nachfolgenden Überlegungen wird versucht, das vorgeschlagene Modell quantitativ zu spezifizieren und verschiedene Umsetzungsaspekte näher zu diskutieren. Matthes, F. (2005) nähere InformationenPDF-Dateidownload (217 kByte)
Vortrag von Michael Sailer anlässlich der Asian Regional Conference “Renewable Energy and Peace” 19-20 August 2004, Seoul, Korea Sailer, M. (2004) nähere InformationenPDF-Dateidownload (205 kByte)
Vortrag von Michael Sailer anlässlich der Asian Regional Conference “Renewable Energy and Peace” 19-20 August 2004, Seoul, Korea Sailer, M. (2004) nähere InformationenPDF-Dateidownload (199 kByte)
Zuteilungsplan für den Emissionshandel Stellungnahme zur Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit am 24. Mai 2004
Mit der Einführung des europäischen Emissionshandelssystems kann sich ein Paradigmenwechsel in der Klimaschutzpolitik einstellen.
Voraussetzung dafür ist aber, dass dem Instrument Emissionsziele zu Grunde gelegt werden, mit denen ein realer Beitrag zur Erreichung der europäischen wie auch der nationalen Emissionsminderungsverpflichtungen erzielt werden kann.
Gleichzeitig darf die Effizienzorientierung des Instruments nicht aus dem Blick geraten. Für die Funktionalität des Systems ist es entscheidend, dass von unterschiedlichen Handlungen, die zu unterschiedlichen Emissionsniveaus führen, unterschiedliche Preissignale ausgehen müssen, die in das wirtschaftliche Entscheidungskalkül der dezentralen Akteure Eingang finden. Matthes, F. (2004) nähere InformationenPDF-Dateidownload (841 kByte)
Aufgrund ihres hohen Potenzials für die Energieerzeugung bietet die Biomasse große Chancen für den Klimaschutz durch Einsparung von Treibhausgasen. Gleichzeitig bietet sie langfristig Perspektiven für über 200.000 Arbeitsplätze, insbesondere im strukturschwachen ländlichen Raum. Fritsche, U. R.; et al. (2004) nähere InformationenPDF-Dateidownload (2137 kByte)
Energiewirtschaftliche Bewertung Braunkohletagebau Garzweiler I/II Die RWE Rheinbraun AG hat vor der Bezirksregierung Arnsberg (Abteilung 8 – Berg-bau und Energie in Nordrhein-Westfalen) die Enteignung eines Grundstücks des BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen nach §§ 77 ff. Bundesberggesetz (Grundabtretung) beantragt. Das betroffene Grundstück liegt im räumlichen Geltungsbereich des Braun-kohlenplans Frimmersdorf (Garzweiler I) sowie des Rahmenbetriebsplanes Garzweiler I/II. Gleichzeitig grenzt es an den im Braunkohlenplan Garzweiler II festgelegten Ab-baubereich „Garzweiler II“ an.
RWE begründet den Grundabtretungsantrag mit der Behauptung, dass Bedürfnisse des Gemeinwohls an der Fortführung des Braunkohletagebaus Garzweiler bestünden. Insbe-sondere stützt sich die Argumentation von RWE auf die Annahme, dass die langfristige Verstromung der Braunkohle aus Garzweiler energiewirtschaftlich notwendig sei. Dar-über hinaus versucht RWE das Gemeinwohlinteresse mit der angeblichen Wettbewerbs-fähigkeit und Umweltverträglichkeit der Braunkohle und deren Bedeutung für den Ar-beitsmarkt zu begründen.
Bauknecht, D.; Bürger, V. (2004) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1256 kByte)
Emissionshandel im internationalen zivilen Luftverkehr Der Beitrag des internationalen Luftverkehrs zum Treibhauseffekt steigt kontinuierlich. Es wird untersucht, wie der Beitrag des Luftverkehrs durch Emissionshandel reduziert bzw. begrenzt werden kann. Dabei werden sowohl die unterschiedlichen Ausgestaltungsoptionen (Handelsregime, Bemessungsgrundlage, Verpflichtete etc.) als auch die Vermeidungskosten und -potenziale verschiedener Minderungsmaßnahmen (Flugroutenoptimierung, frühzeitige Stilllegung, Verbesserung der Aerodynamik etc.) betrachtet. Cames, M.; Deuber,O.; Rath, U. (2004) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1147 kByte)
Emissionshandel im internationalen zivilen Luftverkehr (English Version) Der Beitrag des internationalen Luftverkehrs zum Treibhauseffekt steigt kontinuierlich. Es wird untersucht, wie der Beitrag des Luftverkehrs durch Emissionshandel reduziert bzw. begrenzt werden kann. Dabei werden sowohl die unterschiedlichen Ausgestaltungsoptionen (Handelsregime, Bemessungsgrundlage, Verpflichtete etc.) als auch die Vermeidungskosten und -potenziale verschiedener Minderungsmaßnahmen (Flugroutenoptimierung, frühzeitige Stilllegung, Verbesserung der Aerodynamik etc.) betrachtet. Cames, M.; Deuber,O.; Rath, U. (2004) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1089 kByte)
Auswirkungen des europäischen Emissionshandelssystems auf die deutsche Industrie + Anlagenband Um das weltweite Klima zu schützen, bringt der Handel mit Emissionsrechten viele Vorteile mit sich. Er darf nach Ansicht des Öko-Institut e.V. aber nicht das einzige Instrument bleiben, um den Ausstoß des gefährlichen Kohlendioxids und damit die negativen Folgen für das Klima zu verringern. Zu dieser Ansicht kommt der Energie-Experte im Berliner Büro des Institutes, Dr. Felix Christian Matthes. „Es ist auch zukünftig notwendig, einen Mix der verschiedenen Instrumente in der Klimaschutzpolitik zu einzusetzen“, sagt Matthes. Matthes, F.; Cames, M.; Deuber,O.; Repenning, J.; Harnisch, J.; Kohlhaas, M.; Schumacher, K. (2003) nähere InformationenPDF-Dateidownload (3214 kByte)
Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Die Beschäftigungspotenziale
des Umweltschutzes werden deshalb – wie bereits in der Vergangenheit – wissenschaftlich und politisch viel diskutiert. Die Studie identifiziert innovative Ansätze zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Umweltschutz und legt dar, auf welche Weise diese Potenziale erschlossen werden können. Cames, M.; Matthes, F.; Deuber,O. (2003) nähere InformationenPDF-Dateidownload (151 kByte)
Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Die Beschäftigungspotenziale
des Umweltschutzes werden deshalb – wie bereits in der Vergangenheit – wissenschaftlich und politisch viel diskutiert. Die Studie identifiziert innovative Ansätze zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Umweltschutz und legt dar, auf welche Weise diese Potenziale erschlossen werden können. Cames, M.; Matthes, F.; Deuber,O. (2003) nähere InformationenPDF-Dateidownload (140 kByte)
Die nachfolgenden Ausführungen stützen sich in einzelnen Passagen auf eine Studie des Öko-Instituts zum Grünbuch „Versorgungssicherheit“ der Europäischen Kommission sowie auf das Kapitel 4.3.5 (Potenziale und Optionen im (fossilen und nuklearen) Umwandlungsbereich) des Endberichts der Enquete-Kommission „Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung“, für das der Unterzeichnende als Autor und Berichterstatter verantwortlich war. Matthes, F. (2003) nähere InformationenPDF-Dateidownload (471 kByte)
This study, sponsored by GTZ, assesses the feasibility of a Clean Development Mechanism (CDM) project to improve energy efficiency in industrial boilers in Peru. The idea of such a CDM project came from activities undertaken within the project “Development of the National Capacity for Projects on CDM Activities,” sponsored by the United Nations Development Programme (UNDP) in 1998. As a first step, in 1999, a pre-feasibility study was conducted. Herold, A.; Schneider, L.; Vizcarra, N. (2003) nähere InformationenPDF-Dateidownload (2095 kByte)
Diese Broschüre fasst Ergebnisse des Verbundvorhabens „Nachhaltige Stadtteile auf innerstädtischen Konversionsflächen: Stoffstromanalyse als Bewertungsinstrument“ zusammen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmbf) im Rahmen der Förderinitiative Modellprojekte für nachhaltiges Wirtschaften – Innovative Ansätze zur Stärkung der regionalen Ökonomie von 1999-2001 gefördert wurde. Die Erstellung der Broschüre wurde ebenfalls im Rahmen des Projekts vom bmbf gefördert.
Eine ausführliche Darstellung des Projekts, der beteiligten Partner und aller Ergebnisse findet sich im Internet unter:
www.oeko.de/service/cities/ v. A. (2002) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1109 kByte)
Im April 1998 wurde der deutsche Strommarkt für den Wettbewerb geöffnet. Seitdem können die Verbraucher ihren Stromanbieter frei auswählen. Doch sie nutzen die neue Entscheidungsfreiheit bisher nur in geringem Maße: Weniger als 5 % der Haushalte haben bis heute den Stromanbieter gewechselt. Auch die Chance, umweltfreundlich erzeugten Strom zu kaufen, nutzen bisher nur wenige Kunden. Bei den neu abgeschlossenen Verträgen liegt der Anteil von Ökostrom-Kunden unter 20 %.
Dies zeigt, dass Strom ein "low-interest"-Produkt ist, das vor allem dann Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn die Versorgung unterbrochen ist.
Doch auch jenen Stromkunden, die gezielt den besten Anbieter für ihre Bedürfnisse suchen wollen, wird die Wahl erschwert. Ihnen fehlen übersichtliche Informationen, um verschiedene Angebote beurteilen zu können. So wird bereits der Preisvergleich dank mehrfach gestaffelter Grund- und Arbeitspreise für den Laien zur oft nur schwer lösbaren Rechenaufgabe.
Um ihre Marktmacht nicht nur für eine preiswerte, sondern auch für eine umweltverträglichere Stromversorgung einsetzen zu können, brauchen die Verbraucher dringend Entscheidungshilfen an die Hand. Maßgeblich sind transparente Preisangaben und Informationen über die Art der Stromerzeugung und die dabei entstehenden Umweltbelastungen. Einige Anbieter geben zwar bereits heute Auskunft zum eingesetz-ten Primärenergiemix, doch haben die Kunden keine Möglichkeit, die Zuverlässigkeit dieser Angaben zu überprüfen. Nur wenige Anbieter lassen ihre Stromprodukte freiwillig durch eine unabhängige Institution zertifizieren.
Timpe, C.; v. Grabczewski, N.; Fritsche, U. R. (2002) nähere InformationenPDF-Dateidownload (643 kByte)
Die Liberalisierung des europäischen Strommarkts hat die Rahmenbedingungen für die Elektrizitätswirtschaft maßgeblich verändert. Der Prozess der Marktöffnung und der Gewährleistung eines fairen, transparenten und nachhaltigen Netzzugangs ist immer noch im Gange. Die (bisher unvollständige) Liberalisierung kann allerdings durch Konzentrationstendenzen im Elektrizitätserzeugungsmarkt konterkariert werden. In der vorliegenden Studie werden die zwischen 1996 und 2000 aufgetretenen Konzentrationstendenzen in sechs europäischen Regionalmärkten unter Zugrundelegung verschiedener methodischer Ansätze analysiert. Dabei werden zwei sehr unterschiedliche Entwicklungsmuster erkennbar. Auf der einen Seite ist die Marktkonzentration in Großbritannien in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Dies hat zur Entstehung von Elektrizitätserzeugungsmärkten geführt, die ähnlich wie der skandinavische Stromerzeugungsmarkt als nicht konzentriert bezeichnet werden können. Auf der anderen Seite sind in allen übrigen Regionen eine zunehmende Marktkonzentration und entsprechende Trends zu beobachten. In Märkten, die von ehemals zentral gelenkten Staatsmonopolen geprägt sind, liegen die Konzentrationsindices immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Außerdem werden insbesondere auf dem deutschen Markt, der sich bisher durch eine gewisse Vielfalt auf dem Stromerzeugungsmarkt auszeichnete, die Konzentrationsindices durch die in jüngster Zeit vollzogenen und in Zukunft zu erwartenden Fusionen nach oben gedrückt und erreichen ein immer kritischer werdendes Niveau. Matthes, F.; Poetzsch, S. (2002) nähere InformationenPDF-Dateidownload (678 kByte)
Die Liberalisierung des europäischen Strommarkts hat die Rahmenbedingungen für die Elektrizitätswirtschaft maßgeblich verändert. Der Prozess der Marktöffnung und der Gewährleistung eines fairen, transparenten und nachhaltigen Netzzugangs ist immer noch im Gange. Die (bisher unvollständige) Liberalisierung kann allerdings durch Konzentrationstendenzen im Elektrizitätserzeugungsmarkt konterkariert werden. In der vorliegenden Studie werden die zwischen 1996 und 2000 aufgetretenen Konzentrationstendenzen in sechs europäischen Regionalmärkten unter Zugrundelegung verschiedener methodischer Ansätze analysiert. Dabei werden zwei sehr unterschiedliche Entwicklungsmuster erkennbar. Auf der einen Seite ist die Marktkonzentration in Großbritannien in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Dies hat zur Entstehung von Elektrizitätserzeugungsmärkten geführt, die ähnlich wie der skandinavische Stromerzeugungsmarkt als nicht konzentriert bezeichnet werden können. Auf der anderen Seite sind in allen übrigen Regionen eine zunehmende Marktkonzentration und entsprechende Trends zu beobachten. In Märkten, die von ehemals zentral gelenkten Staatsmonopolen geprägt sind, liegen die Konzentrationsindices immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Außerdem werden insbesondere auf dem deutschen Markt, der sich bisher durch eine gewisse Vielfalt auf dem Stromerzeugungsmarkt auszeichnete, die Konzentrationsindices durch die in jüngster Zeit vollzogenen und in Zukunft zu erwartenden Fusionen nach oben gedrückt und erreichen ein immer kritischer werdendes Niveau. Matthes, F.; Poetzsch, S. (2002) nähere InformationenPDF-Dateidownload (710 kByte)
Der Beitrag der thermischen Abfallbehandlung zu Klimaschutz, Luftreinhaltung und Ressourcenschonung Die Hauptaufgabe der thermischen Abfallbehandlung liegt in der "Beseitigung" von Abfall. Beim Verbrennungsprozess werden Schadstoffe über die Abluft an die Atmosphäre abgegeben. Gleichzeitig trägt die Abfallverbrennung aber durch die Abgabe von Strom, Fernwärme und Prozessdampf auch einen Anteil zur Energieversorgung in Deutschland bei. Dieser Nebenzweck führt wiederum zu Entlastungen, denn die erzeugte Energie muss nun nicht durch konventionelle Kraftwerke und andere Energieerzeugungsprozesse bereitgestellt werden. Dehoust, G.; Gebhardt, P.; Gärtner, S. (2002) nähere InformationenPDF-Dateidownload (433 kByte)
Die Berliner Bäderbetriebe haben als größtes kommunales Unternehmen dieser Art in Deutschland kürzlich einen Vertrag mit einem Contractor unterzeichnet. Der Contractor investiert insgesamt 7,9 Millionen € in effiziente Anlagen von elf Schwimmhallen. Ohne eigene Investitionen durch die Bäderbetriebe können so die jährlichen Energie- und Wasserkosten um mindestens 33,5 Prozent reduziert werden. Das entspricht etwa 1,6 Millionen € pro Jahr. Von dieser Summe erhalten die Bäderbetriebe während der Vertragslaufzeit von zehn Jahren jedes Jahr 325.000 € und können damit ihren angespannten Finanzhauhalt erheblich entlasten. Nach Ablauf der zehn Jahre profitieren sie hundertprozentig von den durch die neuen Anlagen erreichten Kostenreduzierungen. Mit dieser Win-win-Strategie ist es den Berliner Bäder-Betrieben gelungen, dem Dilemma – bestehend aus einem hohen Investitionsbedarf für Sanierungsarbeiten an technischen Anlagen einerseits und fehlenden Finanzmitteln andererseits – zu begegnen; und das bei gleichzeitiger Haushaltsentlastung. Umwelt- und klimapolitisch bemerkenswert ist, dass dabei ein beträchtliches CO2-Reduktionspotenzial von 5.000 Tonnen pro Jahr erschlossen wird. Cames, M.; Poetzsch, S.; Ilchmann, S.; Kuhn, V.; Brüne, F.; Graf, G. (2002) nähere InformationenPDF-Dateidownload (591 kByte)
Versorgungssicherheit als Herausforderung für Energiepolitik in Europa Am 29. November 2000 hat die Europäische Kommission das Grünbuch "Hin zu einer europäischen Strategie für Energieversorgungssicherheit" angenommen und zu einem breit angelegten Diskussionsprozess aufgerufen. Zur Strukturierung der Debatte hat die Kommission dabei einen Katalog mit 13 Fragen vorgelegt. Sowohl der Text des Grün-buches als auch der Fragenkatalog nehmen zwar die Frage der Energieversorgungssi-cherheit zum Ausgangspunkt, lassen sich jedoch auch als Aufriss einer gemeinsamen europäischen Energiepolitik lesen. Neben der grundsätzlichen Frage nach umfassenden energiepolitischen Kompetenzen für die Europäische Unionen stehen dabei auch die Fragen nach einer Neubewertung der Kernenergie sowie der Interaktion mit den Feldern der Liberalisierungs- und Klimaschutzpolitik im Zentrum der Debatte. Matthes, F. (2001) nähere InformationenPDF-Dateidownload (852 kByte)
Versorgungssicherheit als Herausforderung für Energiepolitik in Europa (English Version) Am 29. November 2000 hat die Europäische Kommission das Grünbuch "Hin zu einer europäischen Strategie für Energieversorgungssicherheit" angenommen und zu einem breit angelegten Diskussionsprozess aufgerufen. Zur Strukturierung der Debatte hat die Kommission dabei einen Katalog mit 13 Fragen vorgelegt. Sowohl der Text des Grün-buches als auch der Fragenkatalog nehmen zwar die Frage der Energieversorgungssi-cherheit zum Ausgangspunkt, lassen sich jedoch auch als Aufriss einer gemeinsamen europäischen Energiepolitik lesen. Neben der grundsätzlichen Frage nach umfassenden energiepolitischen Kompetenzen für die Europäische Unionen stehen dabei auch die Fragen nach einer Neubewertung der Kernenergie sowie der Interaktion mit den Feldern der Liberalisierungs- und Klimaschutzpolitik im Zentrum der Debatte. Matthes, F. (2001) nähere InformationenPDF-Dateidownload (921 kByte)
Analyse und Vergleich der flexiblen Instrumente des Kioto-Protokolls Die Enquête-Kommission hat sich die Aufgabe gestellt, mittel- bis langfristige Strategien für eine nachhaltige Energieversorgung auszuarbeiten und zu diskutieren. Neben der Identifikation von Zielen und Lösungsoptionen kommt dabei der Bestimmung geeigneter politischer Instrumente eine herausragende Rolle zu. Dabei ergibt sich die Wahl der entsprechenden Instrumente weder zwingend noch ist sie unabhängig von Problemstruktur, Zieldimension, Zeithorizont, internationaler und nationaler Einbettung sowie ökonomischen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen. Cames, M.; Herold, A.; Kohlhaas, M.; Schumacher, K.; Timpe, C. (2001) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1593 kByte)
Marktübersicht dezentrale Holzvergasung: Marktanalyse 2000 für Holzvergasersysteme bis 5 MW Die wesentlichen Eigenschaften der von der Herstellern angebotenen Vergaser bzw. Holzgas- BHKW, wie Konstruktionsprinzip, Brennstoffe und Nebenprodukte, Messergebnisse, Betriebserfahrungen und momentaner Stand wurden in diesem Bericht aktualisiert und wenn nötig ergänzt. Somit wurden neue Hersteller und Projekte aufgenommen, um einen möglichst vollständigen Überblick über den derzeitigen Markt im Jahr 2000 zu geben. Steinbrecher, N.; Walter, J. (2001) nähere InformationenPDF-Dateidownload (2457 kByte)
Konzept einer kommunalen Informations- und Motivationskampagne für energiebewusstes Verhalten in Darmstadt In Darmstadt arbeiten BürgerInnen seit etwa zwei Jahren im LA 21-Prozess zusammen und müssen feststellen, dass in ihrer Kommune große CO2-Reduktionspotentiale bisher unerschlossen geblieben sind. Die Themengruppe „Energie“ im LA 21-Prozess beabsichtigt deshalb die Durchführung einer kommunalen Kampagne, mit deren Hilfe die DarmstädterInnen zu energieeinsparendem Verhalten und der verstärkten Nutzung regenerativer Energien bewegt werden sollen. Die Erstellung eines (schwerpunktmäßig inhaltliche Fragen behandelnden) Konzepts für diese Kampagne ist Ziel dieser Untersuchung. Grimpe, G. (2000) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1000 kByte)
Ziel der Untersuchung verhaltensbedingter CO2-Minderungspotenziale im Bereich Haushalte war es, diejenigen Bereiche zu identifizieren, in denen mit Verhaltensänderungen relevante Beiträge zur Reduktion von Klimagasen geleistet werden können. Diese Potenziale sollten quantifiziert werden. Darauf aufbauend waren mögliche Instrumente zur Erschließung dieser Potenziale aufzuzeigen und zu bewerten. Böde, U.; Gruber, E.; Deutscher, P.; Elsberger, M.; Rouvel, L. (2000) nähere InformationenPDF-Dateidownload (922 kByte)
Ziel der Untersuchung verhaltensbedingter CO2-Minderungspotenziale im Bereich Haushalte war es, diejenigen Bereiche zu identifizieren, in denen mit Verhaltensänderungen relevante Beiträge zur Reduktion von Klimagasen geleistet werden können. Diese Potenziale sollten quantifiziert werden. Darauf aufbauend waren mögliche Instrumente zur Erschließung dieser Potenziale aufzuzeigen und zu bewerten. Brohmann, B.; Cames, M.; Herold, A. (2000) nähere InformationenPDF-Dateidownload (839 kByte)
Energiespar-Contracting ist eine vertraglich vereinbarte Dienstleistung zwischen einem Unternehmen (Contractor oder auch Energiesparpartner) und einem Gebäudeeigner (Auftraggeber). Der Contractor führt in dem Gebäude Investitionen und Maßnahmen zur Energieeinsparung durch. Seine Aufwendungen lässt er sich durch den Erfolg der Einsparmaßnahmen, also über die reduzierten Energiekosten des Gebäudes, vergüten. Der Gebäudeeigner muss nicht investieren, trägt kein Risiko und ist trotzdem an dem Erfolg der Einsparmaßnahme beteiligt. Im Unterschied zum Anlagen-Contracting umfasst das Energiespar-Contracting Maßnahmen, die hinter dem Zähler ansetzen, also alle Maßnahmen, die den Verbrauch von Wärme oder Strom reduzieren. Seifried, D.; Agricola, A. (2000) nähere InformationenPDF-Dateidownload (7318 kByte)
Die Initiative der Europäischen Kommission, durch das Grünbuch die Diskussionen um einen Handel mit Emissionsrechten in Europa voranzutreiben, wird grundsätzlich begrüßt. Der Emissionshandel kann als marktkonformes, innovationsförderndes und kosteneffizientes klimapolitisches Instrumentarium eingesetzt werden, das anderen Ansätzen aufgrund seiner Zielgenauigkeit überlegen ist. Allerdings können sich je nach seiner Ausgestaltung auch Risiken und Probleme ergeben.
Dette, B.; Herold, A.; Brockmann, K.; Stronzik, M. (2000) nähere InformationenPDF-Dateidownload (105 kByte)
Der Wald als Klimaretter? Potentiale, Probleme und Prinzipien bei der Anrechnung von biologischer Senken im Kyoto-Protokoll
Der Schutz von Senken, insbesondere der Schutz von Primärwäldern, Feuchtgebieten und die Aufforstung von degradierten Flächen, ist grundsätzlich von hoher Bedeutung für den internationalen Klima- und Umweltschutz. Durch einzelne Maßnahmen und Aktivitäten zur Schaffung von Senken ist es jedoch kaum möglich, die globale Kohlenstoffbilanz in quantitativ bedeutsamen Ausmaß zu beeinflussen. Der globale Klimawandel führt wahrscheinlich dazu, daß der Biomasseabbau durch Mikroorganismen wesentlich stärker zunimmt als die Akkumulation von Biomasse durch die Vegetation, so daß langfristig generell damit gerechnet werden muß, daß sich die bestehenden Kohlenstoffsenken in Emissionsquellen umwandeln dürften. Herold, A. (1998) nähere InformationenPDF-Dateidownload (148 kByte)
Die Liberalisierung der Elektrizitätswirtschaft zwingt die Energieversorgungsunternehmen, durch günstige Angebote Kunden zu gewinnen und ihre Kosten zu senken. Dabei wird der kostengünstige Ersatz und Zubau von Kraftwerken in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Gasbetriebene Kraftwerke produzieren derzeit am günstigsten Strom. Moderne Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke sind erheblich teurer. Wie sich die Stromkosten in Zukunft entwickeln, hängt zum einen von den Rohstoffpreisen und zum anderen von den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Schneider, L. (1998) nähere InformationenPDF-Dateidownload (922 kByte)
Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor 4 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl und löste die bis heute weltweit größte Katastrophe der nicht-militärischen Nutzung der Atomenergie aus. Die radioaktive Wolke, die über Weißrußland und einen großen Teil Nord- und Westeuropas hinwegzog, hatte in Deutschland nur eine kurz anhaltende politische Wirkung: Zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe sind hierzulande immer noch 19 Atomkraftwerke am Netz und erzeugen ein Drittel des benötigten Stroms.
Fritsche, U. R.; Cames, M.; Loose, W.; Lücking, G.; Timpe, C. (1990) nähere InformationenPDF-Dateidownload (560 kByte)
Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde überprüft, inwieweit das geltende Energieeinsparungsgesetz (EnEG, Stand 09/2005) im Hinblick auf die Erfordernisse des Klima- und Umweltschutzes perspektivisch in seiner Wirksamkeit verbessert werden kann.
Bürger, V.; Bauknecht, D.; Hermann, A.; Schulze, F.; Dross, M.; et al. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1331 kByte)