Umsetzung internationaler Regelwerke bei der Zwischenlagerung Die Western European Nuclear Regulator Association (WENRA), bei der Deutschland Mitglied ist, hat vereinbart, gemeinsame Sicherheitsstandards für die Lagerung radioaktiver Abfälle einzuführen und deren Einhaltung zu überprüfen. In diesem Projekt für das Bundesumweltministerium begleitet das Öko-Institut die Arbeiten zum Self-Assessment der regulatorischen Rahmenbedingungen und der Lageranlagen. Schwerpunkte der Arbeiten sind Abgleiche der WENRA-Regeln mit dem Regelwerk der IAEA und Zuarbeiten bei der Einschätzung der Regelwerkskonformität bei Anlagen für die Lagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen (LAW/MAW-Lager). (2007) nähere Informationen
Anforderungen an die Überprüfung und den Nachweis der Sicherheit bei der längerfristigen Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente und verglaster hochradioaktiver Abfälle Abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken und hochradioaktive Abfälle aus der Wiederaufarbeitung müssen bis zu ihrer Endlagerung in zentralen oder dezentralen Zwischenlagern sicher gelagert werden. Da sich die Zeiträume bis zur Verfügbarkeit und Annahmebereitschaft eines Endlagers in Jahrzehnten bemessen, sind über solche Zeiträume Langzeit- und Alterungseffekte mit denkbaren sicherheitsrelevanten Auswirkungen nicht auszuschließen. In dem Projekt für das BMU ist das Öko-Institut von der GRS damit beauftragt, entsprechende Effekte zu identifizieren, die Anforderungen an Überwachungsprogramme für Zwischenlager zusammenzustellen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung des deutschen Regelwerks abzuleiten. (2007) nähere Informationen
Verbrennung von pflanzlichen und tierischen Produkten,
Deponierung,
Ausbringung von kontaminierten organischen Materialien,
Beseitigung in Tierkörperbeseitigungsanstalten,
Verklappen von kontaminierten Flüssigkeiten,
Kompostierung,
Unterpflügen,
Vergraben von Tierkörpern und
Biologische Behandlung.
Die technischen und rechtlichen Fragen für eine Beseitigung der möglichen Mengen bei Eintreten eines solchen Falles sind derzeit nicht vollständig geklärt. Im Rahmen des Vorhabens sollen technische Fragen geklärt und darauf aufbauend ein erster Entwurf für eine Notverordnung formuliert werden. Eine solche Notverordnung würde dann im Ereignisfall in Kraft gesetzt, um eine rechtliche Grundlage für die notwendigen Entsorgungsmaßnahmen zu haben. In die Bearbeitung ist vor allem der Bereich UR&G mit einbezogen, außerdem für Fragestellungen aus der Landwirtschaft die HGN Hydrogeologie GmbH als Unterauftragnehmer. (2008) nähere Informationen
Analyse des öffentlichen Beschaffungswesens in Deutschland am Beispiel der Bundesebene und Maßnahmen zu seiner noch umweltfreundlicheren Ausrichtung Mit diesem Projekt soll die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung insbesondere auf Bundesebene weiterentwickelt werden. Dazu werden u. a. Schulungsunterlagen für Vergabestellen erarbeitet, die verschiedene Aspekte adressieren wie z. B. die rechtlichen Rahmenbedingungen, Produktkriterien, Lebenszykluskosten, Hemmnisse der umweltfreundlichen Beschaffung sowie strategische Marktbeobachtung und Innovationen. Zudem sollen methodische Grundlagen für die Berechnung des Anteils der umweltfreundlichen Beschaffung entwickelt werden und das öffentliche Beschaffungswesen auf Bundesebene analysiert werden. Weitere Aspekte des Projekts betreffen Risikoanalysen und Beschäftigungswirkung. (2007) nähere Informationen
conCISE.net Wissenschaftliche Vernetzung zu Nachhaltiger Entwicklung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
Wissenschaftliche Vernetzung von Experten zu Fragen informeller Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung, insbesondere in der Flughafen- und Endlagerplanung. (2007) nähere Informationen
Smart Domestic Appliances in Sustainable Energy Systems Zusammen mit der Hausgeräte-Industrie und Stromversorgern sollen Möglichkeiten erforscht werden, den Energiebedarf von Hausgeräten besser mit dem Energieangebot zu koordinieren, auch im Hinblick auf höhere Anteile Erneuerbarer Energien.
Weitere Informationen unter www.smart-a.org (2007) nähere Informationen
Ergänzende Untersuchungen und vertiefende Analysen zu möglichen Ausgestaltungsvarianten eines Wärmegesetzes Bei dem Projekt handelt es sich um die Fortsetzung des Vorhabens "Eckpunkte für die Entwicklung und Einführung budgetunabhängiger Instrumente zur Marktdurchdringung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt". Im Rahmen des Projektes werden ergänzende Untersuchungen zu verschiedenen Ausgestaltungsvarianten eines Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Wärmeerzeugung vorgenommen. Das Öko-Institut untersucht dabei insbesondere die Wechselwirkung mit Lenkungsinstrumenten im Bereich der Energieeffizienz. (2007) nähere Informationen
Weiterentwicklung des kerntechnischen Regelwerks Zur Aktualisierung des untergesetzlichen kerntechnischen Regelwerks laufen seit 2003 Vorhaben, an denen das Öko-Institut im Unterauftrag der GRS beteiligt ist. Nach Vorlage der Revision B der Regelentwürfe wurden Kommunikations- und Beteiligungsprozesse initiiert, in denen insbesondere RSK, Länderbehörden und Sachverständige einbezogen sind. Aus dem bisherigen Verlauf (etwa bis Jahresmitte 2007) wurde deutlich, dass zur Unterstützung dieser Prozesse sowie zur sachgerechten Auswertung der vorgebrachten Kommentare eine deutlich stärkere Präsenz der am Vorhaben beteiligten Organisationen erforderlich ist. Damit soll die Implementierung des neuen Regelwerks in dem vom BMU gewünschten Zeitrahmen ermöglicht werden. Aufbauend auf die bisherige Zuarbeit erfolgt nun eine intensivere Bearbeitung im Rahmen eines neu aufgelegten BMU-Vorhabens. (2007) nähere Informationen
Gutachten zur Umwelt- und Fauna- Flora- Habitat- Verträglichkeit im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach §/ Abs. 3 des Atomgesetzes zur Stilllegung und zum Abbau der Reaktoranlage FRJ-2 einschließlich ihrer Hilfs- und Nebenanlagen in Jülich Im Forschungszentrum Jülich wurde im Jahr 2006 der Forschungsreaktor FRJ-2 (DIDO) endgültig abgeschaltet. Der Reaktor war 1962 mit einer Leistung von 10 MW in Betrieb genommen worden, bis 1972 wurde die Leistung schrittweise auf 23 MW erhöht. Der Reaktor hatte als Moderator und zur Kühlung Schwerwasser (D2O) in einem geschlossenen Tank und diente als Neutronenquelle. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach § 7 Abs. 3 Atomgesetz für die Stilllegung und den Abbau der Reaktoranlage wurde das Öko-Institut von der atomrechtlichen Genehmigungsbehörde damit beauftragt, die Begutachtung der Umwelt- und FFH-Verträglichkeit durchzuführen. Der Antrag auf Stilllegung und Abbau umfasst die Entlassung der Gebäude und des Geländes aus dem Geltungsbereich des Atomgesetzes (Freigabe), nicht aber den Abriss der Gebäude, die nach Freigabe eventuell anderweitig genutzt werden. (2008) nähere Informationen
Unterstützung des BMU im Verfahren zur Stilllegung des Forschungsbergwerks Asse II unter Anwendung der Sicherheitsmaßstäbe des Atomrechts Fragen bezüglich des Verfüllkonzeptes des Forschungsbergwerks Asse II, der Standsicherheit sowie des Laugeneinbruchs in das Bergwerk haben in Expertenkreisen und in der Öffentlichkeit vor Ort eine intensive Diskussion um die weitere Vorgehensweise beim Verschluss des Bergwerks ausgelöst. Am 21.01.2008 hat sich daher eine Begleitgruppe aus Vertretern der Region Wolfenbüttel konstituiert. Sie will prüfen, ob andere Optionen zum Verschluss der Asse möglich und sinnvoll sind, entsprechende Empfehlungen erarbeiten und die Öffentlichkeit informieren. Das Öko-Institut ist als Berater des Bundesumweltministeriums, das den Begleitprozess mit initiiert hat, tätig. Auf der Basis unserer Erfahrungen mit anderen Großvorhaben wirken wir bei der Konzeption und Umsetzung der Beteiligungsmaßnahmen mit. (2007) nähere Informationen
Das Sicherheitsmanagement ist seit Jahren in verschiedenen sicherheitsrelevanten Branchen ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Im Zuge dieser Entwicklung wurden seit Beginn der 2000er Jahre auch verschiedentlich Regelwerke auf der nationalen und internationalen Ebene etabliert, die Anforderungen an entsprechende Managementsysteme festlegen. Zentrale Bestandteile dieser Regelwerke sind die Verantwortung des Betreibers für die Sicherheit, das Zusammenwirken von Technik, Organisation / Management und Personalhandlungen sowie das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung.
Die Grundlage des Vortrags bildet ein Vergleich von Regelwerken zum Sicherheitsmanagement. Kallenbach-Herbert, B.; Sailer, M. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (59 kByte)
OBRA - European observatory for long-term governance on radioactive waste management Continuing societal concerns limit the application of deep geological disposal in many countries. Wider societal involvement at a variety of governance levels in an open, inclusive and transparent manner is a top-level concern in all European and national organisations involved in radioactive waste management. Nevertheless, current approaches to governance of spent nuclear fuel reveal weaknesses. Local and regional communities lack access to an authoritative yet independent platform of experts to address their concerns and information needs in a systematic way and which could provide them with the sufficient knowledge base as to be able to take sound decisions concerning the long-term. Kallenbach-Herbert, B.; Brohmann, B. (2006) nähere InformationenPDF-Dateidownload (339 kByte)
The discussion paper explores one possible reform to the CDM in a post-2012 climate regime: the introduction of a CDM with atmospheric benefits, meaning that meaning that fewer Certified Emission Reduction Units (CERs) would be issued or used compared to the level of emission reductions achieved through a CDM project. In this way, the CDM would be moved beyond a pure offsetting mechanism and directly contribute to reducing global GHG emission reductions. The paper analyses the effects on the carbon market and explores different options how such a reform to the CDM could be implemented. Schneider, L. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (154 kByte)
Wissenschaftliche Begleitung und Beratung bei der Weiterentwicklung des europäischen Handels mit Treibhausgasemissionen im Rahmen der Überarbeitung der Emissionshandelsrichtlinie Das EU-Emissionshandelssystem (EU ETS) wird derzeit überprüft und weiterentwickelt, um wesentlich striktere Emissionsminderungsziele anzustreben wie im März 2007 von den EU-Staats- und Regierungschefs vereinbart. Dies legt sich in dem Kommissionsvorschlag zur ETS-Reform für die Zeit nach 2012 nieder, der am 23. Januar 2008 vorgelegt wurde. Das Ziel ist es, bis Ende 2009 eine revidierte Emissionshandelsrichtlinie anzunehmen. Dieses Projekt bietet dem Umweltbundesamt und dem Umweltministerium wissenschaftliche Unterstützung und Beratung sowie Analysen zu wesentlichen Aspekten der Emissionshandelsreform, z.B. im Bereich Wettbewerbsfähigkeit und Carbon Leakage, Erweiterung des Geltungsbereichs des Systems, Verknüpfung mit anderen Systemen, Umsetzung der Versteigerung von Emissionsrechten, institutionelle Aspekte etc. Graichen, V.; Schumacher, K.; Matthes, F.; et al. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (4274 kByte)
Für die Entwicklung von Vorschlägen zur Einbeziehung des LULUCF-Sektors (engl. land use, land-use change and forestry) bei den UN Verhandlungen zur Fortentwicklung des Klimaschutzregimes nach der ersten Verpflichtungsperiode des Kioto-Protokolls (2008-2012) bedarf es einer quantitativen Analyse, um Vorschläge zur Anrechnung dieses Sektors bewerten zu können.
Dieser Bericht im Auftrag des Umweltbundesamtes analysiert die Implikationen und notwendigen Regelungen eines Mechanismus, der verringerte Entwaldung in Entwicklungsländern kompensiert. Die Untersuchung beinhaltet eine Analyse der Datenverfügbarkeit über Entwaldung von Waldflächenänderungen und den damit verbundenen Biomasseverlusten und Treibhausgasemissionen, einen Versuch den Zusammenhang zwischen den Antriebskräften für Entwaldung und Entwaldungsraten zu quantifizieren, eine detaillierte Diskussion der Option Referenzniveaus für Entwaldung festzulegen, Anrechnungsmodalitäten und Möglichkeiten für einen Kompensationsmechanismus, sowie eine Schätzung der potentiellen Höhe von Emissionsgutschriften aus vermiedener Entwaldung. Herold, A.; Scheffler, M.; et al. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (2323 kByte)
In Fußballstadien und bei anderen Großanlässen, wie Konzerten oder Sportveranstaltungen, werden für den Getränkeausschank sowohl Einwegbechersysteme als auch Mehrwegbechersysteme genutzt. Seit Kurzem sind auch Einwegsysteme auf dem Markt, die aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus Kunststoffen, die eine besondere Recyclingfähigkeit aufweisen, hergestellt sind. In einer umfassenden, breit angelegten Ökobilanz wird ein ökologischer Vergleich der unterschiedlichen Systeme vorgenommen. Neben der Bedeutung für den normalen Ligabetrieb erfolgt eine grundlegende Neubewertung der verschiedenen Systeme auch als Vorbereitung für eine ökologische Ausrichtung der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich. (2007) nähere Informationen
EU-IP-StorHy: Wasserstoffspeicherung in automobilen Anwendungen Ein IP-Projekt der EU zusammen mit ca. 30 Firmen. Untersucht wird die Speicherfähigkeit von Wasserstoff im Auto. Die drei Möglichkeiten Wasserstoff zu speichern – Druckspeicher, Flüssigspeicher und Feststoffspeicher – werden hinsichtlich ihrer Anforderungen an den Autobetrieb, ihres technologischen Innovationspotenzials und der Sicherheitsanforderung untersucht und vom Öko-Institut zusammen mit CEA (Frankreich) hinsichtlich ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen bewertet. (2005) nähere Informationen
Im Rahmen der Verbraucher-Informationskampagne EcoTopTen werden in zehn verschiedenen Produktfeldern konkrete Empfehlungen für 25 Produktgruppen gegeben. Die nachfolgend dargestellten Szenarien wurden auf der Basis der EcoTopTen-Produktrankings und der Werte von realen Produkten am Markt entwickelt. Berücksichtigt wurden dabei Primärenergie, klimarelevante Emissionen der Nutzungsphase sowie die Lebenszykluskosten von Zwei-Personen-Modell-Haushalten. Zwei-Personen-Haushalte wurden ausgewählt, da sie den statistischen Durchschnittshaushalten von 2,1 Personen (Bezugsjahr 2005, destatis 2007) sehr nahe kommen. Die Zwei-Personen-Haushalte wurden dabei nach ihrem Kauf- und Nutzungsverhalten energie- bzw. klimarelevanter Produkte in fünf verschiedene Modell-Haushaltstypen differenziert. Quack, D. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (298 kByte)
In der aktuellen Debatte um die Veränderung der deutschen Strategie zum Auslaufen der Kernenergie spielen zunehmend die Frage der Strompreise und das Entstehen von Zusatzprofiten durch die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken (KKW) bzw. deren Abschöpfungen und Verwendung zur Strompreissubvention o.ä. eine erhebliche Rolle.
Mit der hier vorgelegten Kurzanalyse sollen vor allem vier Aspekte der Debatte näher untersucht werden. Erstens wird der Frage nachgegangen, für welchen Zeithorizont welche Mengengerüste zusätzlicher Stromproduktion, Gewinne etc. in Betracht gezo-gen werden müssen. Zweitens sollen überblicksartig die Effekte von Laufzeitverlänge-rungen auf die Strompreise auf den Großhandelsmärkten eingeordnet werden. Drittens erfolgt eine nähere Analyse der Effekte, die über eine Kombination von Abschöpfung der Zusatzgewinne und Verwendung für Strompreissubventionen erwartet werden könnten. Schließlich werden viertens die Rahmenbedingungen und Restriktionen von Strompreissubventionen aus Abschöpfung der durch Laufzeitverlängerungen entstehenden Zusatzgewinne skizziert werden. Matthes, F. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (298 kByte)
Begutachtung von Fragen zur Kommunikation und Organisation im Zusammenhang mit dem Meldepflichtigen Ereignis ME 01/07 vom 28.6.07 im KKW Krümmel Am 28.06.2007 verursachte ein Kurzschluss einen Brand eines der beiden Maschinentransformatoren des Kernkraftwerks Krümmel. Durch einen kurzzeitigen Spannungsausfall in der Eigenbedarfsversorgung wurde in der Folge eine Reaktorschnellabschaltung ausgelöst, während der es zu einem ungeplanten Ausfall der Reaktorspeisepumpe und Absenkung des Füllstands im Reaktordruckbehälter kam. Erste Analysen des Ablaufs ergaben unmittelbar Hinweise auf Defizite in den Bereichen Kommunikation, Ergonomie und Organisation. Der Bereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit des Öko-Instituts wurde von der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem MSGF Schleswig-Holstein, mit der Begutachtung von Fragen in den genannten Themenbereichen beauftragt. Der Auftrag umfasst die Erstellung eines Eckpunktepapiers, das die im Zusammenhang des Ereignisses wesentlichen Aspekte und Fragestellungen aufzeigt, die Erstellung eines Gutachtens zu dem vom Betreiber als Reaktion auf das Ereignis vorgestellten Maßnahmenpaket sowie die vertiefte Analyse ausgewählter Schwerpunkte. (2007) nähere Informationen
renewbility: Stoffstromanalyse zur nachhaltigen Mobilität im Kontext der erneuerbaren Energien bis 2030 Dieses Verbundprojekt unter der Leitung des Öko-Instituts wird in Kooperation mit dem Institut für Verkehrsforschung der DLR (Berlin) sowie IE Leipzig, IFEU und TU-DD durchgeführt. Zentrale Fragestellung ist die Erstellung eines zur Analyse der Stoffströme sowie Kosten und Beschäftigungseffekte von integrierten Mobilitätsszenarien für Deutschland mit dem Zeithorizont 2030. Dabei wird insbesondere die Nachfrageseite (Mobilitätsnachfrage) für Güter- und Personenverkehr modellgestützt analysiert und die Integration von regenerativen Energien im Verkehrssektor sowie die Rückwirkungen im Gesamtsystem betrachtet und die Importoptionen analysiert. (2007) nähere Informationen
Die Umweltauswirkungen durch das Wäschewaschen in privaten Haushalten werden zum größten Teil durch den Energie- und den Waschmittelverbrauch während der Nutzungsphase von Waschmaschinen verursacht.Innerhalb der letzten Jahrzehnte konnten die Umweltauswirkungen, die durch den Energie-, Wasser- und Waschmittelverbrauch für das Wäschewaschen in privaten Haushalten verursacht werden, durch verschiedene Entwicklungen kontinuierlich gesenkt werden (z.B. Verringerung des Wasser- und Stromverbrauchs pro Waschgang, Entwicklung kompakter und superkompakter Waschmittel). Rüdenauer, I.; Gensch, C. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (385 kByte)
Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH hat einen neu-artigen Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie entwickelt, der im Laufe des Jahres 2008 auf den Markt kommen soll. Dieser ist nach Angaben der BSH im Vergleich zu konventionellen Abluft- und Kondensationstrocknern, aber auch im Vergleich zu Wärmepumpentrocknern von Mitbewerbern energieeffizienter. Allerdings wird ein Kältemedium eingesetzt, das im Unterschied zu R134a, welches derzeit in auf dem Markt erhältlichen Wärmepumpentrocknern eingesetzt wird, ein höheres spezifisches Treibhauspotenzial hat. Außerdem wird hiervon eine größere Menge als bei den derzeitigen Wärmepumpentrocknern eingesetzt.
Vor diesem Hintergrund wurde von BSH die vorliegende Studie beauftragt. Die Studie ana-lysiert, ob das neu entwickelte Gerät unter einer Lebenswegperspektive gegenüber den bis-lang entwickelten Wärmepumpentrocknern und konventionellen Wäschetrocknern Vor- oder Nachteile aufweist bzw. „ökologisch gleichzieht“. Rüdenauer, I.; Gensch, C.; Liu, R. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (924 kByte)
Prüfung von Hinweisen von IPPNW auf mögliche Sicherheitsdefizite im KKW Biblis, Blöcke A und B Das BMU hat das Öko-Institut damit beauftragt, Vorwürfe des IPPNW zu den Kernkraftwerken Biblis A und B zu prüfen. Auf Basis der Aussagen von zwei Fremdmitarbeitern, die in KWB-A und B tätig waren, wurden seitens des IPPNW insgesamt 24 Vorwürfe an das BMU übermittelt. Ein weiterer Katalog mit insgesamt 160 potenziellen Sicherheitsdefiziten zu KWB-B wurde vom IPPNW durch eigene Recherche in Unterlagen zum KKW zusammengestellt. Die Prüfung der einzelnen Vorwürfe durch das Öko-Institut erfolgt ausschließlich im Hinblick auf ihre potenzielle sicherheitstechnische Relevanz. Des Weiteren werden Einschätzungen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen abgegeben. (2006) nähere Informationen
Vor dem Hintergrund stark steigender Preise für die auf den internationalen Märkten gehandelten Primärenergieträger Rohöl, Erdgas und Steinkohle wurden in dieser Studie drei Szenarien für die Preisentwicklung der wichtigsten Energieträger erarbeitet. Mit diesen Energiepreisannahmen erfolgte eine Szenarienanalyse für die Entwicklung der CO2-Emissionen in Deutschland gesamt sowie die verschiedenen Energiesektoren. Die Analysen der Emissionsszenarien erfolgte sowohl mit dem auf gesamtwirtschaftliche Optimierung ausgerichteten Energiesystemmodell IKARUS und mit dem auf einzelwirtschaftliche Entscheidungskalküle abstellenden Sektor-Modell ELIAS für die Elektrizitätswirtschaft in Deutschland. Die Modellanalysen wurden ergänzt durch einen Literaturvergleich in Bezug auf ähnlich ausgerichtete Modellanalysen. Matthes, F.; Graichen, V.; Harthan, R.; Repenning, J.; et al. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1882 kByte)
Klimaschutz und Straßenverkehr Effizienzsteigerung und Biokraftstoffe und deren Beitrag zur Minderung der Treibhausgasemissionen
In diesem Kurzgutachten für die Friedrich-Ebert-Stiftung wird der Frage nachgegangen, welche Treibhausgasminderungspotenziale durch die politisch hauptsächlich adressierten technische Maßnahmen im Straßenverkehr tatsächlich erreicht werden können. Das Arbeitspapier soll als Diskussionsgrundlage dienen, um darauf aufbauend weiteren Handlungsbedarf zu identifizieren und mögliche Maßnahmen zu diskutieren. Zimmer, W.; Fritsche, U. R. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (227 kByte)
Die Analyse bezieht sich auf die fünf größten deutschen Stromerzeugungsunternehmen: E.ON, RWE, Vattenfall Europe, Energie Baden-Württemberg (EnBW) sowie Evonik Steag und die Stromerzeugung dieser Unternehmen in Deutschland. Die Gewinnmitnahmen dieser Unternehmen auf anderen europäischen Teilmärkten werden daher in den folgenden Analysen nicht berücksichtigt.
Ziel der Analyse ist es unter anderem, zu bestimmen, welcher Teil der gesamten Gewinnmitnahmen aus der kostenlosen Zuteilung von Emissionsberechtigungen resultiert, deren Fortführung für den Zeitraum nach 2012 derzeit u.a. von den deutschen Stromproduzenten vehement gefordert wird. Damit kann auch der Frage nachgegangen werden, in welche Größenordnung das hinter dieser Forderung nach kostenloser Ausstattung mit CO2-Zertifikaten stehende Gewinninteresse eingeordnet werden muss. Matthes, F. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (170 kByte)
The analysis covers the five largest German electricity production companies: E.ON, RWE, Vattenfall Europe, Energie Baden-Württemberg (EnBW) and Evonik Steag as well as the electricity production of these companies in Germany. The windfall profits of these companies on other European sub-markets are therefore not taken into account in the following analysis.
The goal of the analysis is, amongst other things, to determine the share of the total windfall profits that stems from the free allocation of emission allowances, the continuation of which for the time period after 2012 is currently being vehemently called for by German electricity producers (amongst others). In this way, the question of the scale of the profit orientation that lies behind the demand for free allocation of CO2 allowances can also be pursued.
Matthes, F. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (137 kByte)
Nuclear Power in Liberalised EU Energy Markets In diesem EU-Vorhaben für die DG Environment ist das Öko-Institut in einem Konsortium unter Leitung von AEA Technology eingebunden. In dem Projekt wird die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie innerhalb der EU untersucht, der aktuelle Stand und die künftigen Aussichten der Nutzung von Kernenergie erarbeitet sowie Fragen der Entsorgung radioaktiver Abfälle und des Rückbaus nuklearer Anlagen und des politischen Rahmens untersucht, wie z.B. des Euratom-Vertrags. Das Öko-Institut bearbeitet dabei die Aspekte der Entsorgung radioaktiver Abfälle, des Rückbaus nuklearer Anlagen in der EU sowie den Regelungen zur Finanzierung solcher Projekte. Ziel des Vorhabens ist insbesondere die Einschätzung, welche Auswirkungen eine Liberalisierung des Energiemarktes in der EU auf den Nuklearsektor haben kann. (2007) nähere Informationen
Die Projektpartner von komreg wollen gemeinsam folgende Fragen konkret beantworten: Welche Vorteile bei Investitions- und Unterhaltungskosten von Infrastruktur hat Innen- gegenüber Außenentwicklung? Dazu ist herauszufinden, welche Innenentwicklungspotenziale (Baulücken etc.) heute und zukünftig in den Kommunen der Region vorhanden sind; welche Anteile davon für Wohnbauzwecke aktiviert werden können; welchen zusätzlichen Wohnraumbedarf es in den Kommunen bzw. in der Region gibt; wie viel Außenentwicklung noch notwendig sein wird. (2007) nähere Informationen
Als Grundlage für die folgenden Analysen und Diskussionen wird eine kurze Charakterisierung des deutschen Stromversorgungssystems vorgenommen, um die Handlungsoptionen für die Umgestaltung des deutschen Stromversorgungssystems kurz-, mittel- und langfristig einordnen zu können.
Ziel des hier vorgelegten Diskussionsbeitrages ist es nicht, der Vielzahl der bisher vorgelegten bzw. diskutierten Szenarien ein weiteres Szenario hinzuzufügen. Vielmehr sollen diejenigen Parameter und Bewertungsansätze herausgearbeitet und näher betrachtet werden, die für das Ergebnis, nämlich die Existenz oder die Nichtexistenz einer „Stromlücke“ von besonderer Bedeutung sind. Matthes, F.; Ziesing, H. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (300 kByte)
Optimierungsstrategien Aktiver Netzbetreiber beim weiteren Ausbau erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung (OPTAN) Bei diesem Projekt werden die folgenden zentralen Fragestellungen behandelt:
- In welchem Umfang können dezentrale Energieerzeugungs- und -anwendungstechniken mittelfristig in das bestehende Stromsystem integriert werden, und inwieweit ändert sich hierdurch die technische Netzkonfiguration und die Arbeitsteilung der Netzbetreiber im Hinblick auf die Bereitstellung der Systemdienstleistungen?
- Wie sind die rechtlichen, institutionellen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Anlagen- und die Netzbetreiber auszugestalten, damit diese Strukturänderung des Stromsystems im Einklang mit den Anreizstrukturen dieser Akteure erfolgen kann?
Diese Fragestellungen werden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch am Beispiel eines ausgewählten kommunalen Netzbetreibers untersucht.
(2006) nähere Informationen
Im Projekt „Politikszenarien IV“ werden Szenarien für Energieverbrauch und Treibhausgas-emissionen erstellt. Diese erfassen die Endverbrauchssektoren (Haushalte, GHD, Verkehr, Industrie) sowie die Umwandlungssektoren (Strom- und Fernwärmeerzeugung, andere Ener-giesektoren). Die Szenarien wurden über die Modellierungen sektorspezifischer politischer Maßnahmen und Ziele entwickelt. Berücksichtigt werden im Mit-Maßnahmen-Szenario die im Zeitraum 2000 bis Sommer 2006 umgesetzten politischen Maßnahmen. Im Ohne-Maßnahmen-Szenario wird eine hypothetische Entwicklung abgebildet, die sich ohne diese Maßnahmen ergeben haben könnte und im Mit-Weiteren-Maßnahmen-Szenario werden zu-sätzliche energie- und klimapolitische Maßnahmen oder Zielvorgaben abgebildet. Das Basis-jahr für die Szenarien ist 2000, der Szenariohorizont reicht bis 2030.
‘The A to Z of Corporate Social Responsibility’, edited by Wayne Visser and others, is a reference on Corporate Social Responsibility (CSR) published by Wiley. The entries have been written by leading experts, global thinkers and CSR practitioners. The book aims to help managers, consultants and researchers navigate their way through the plenty of terms, codes and organisations associated with CSR.
Franziska Wolff from the Öko-Institut has written the entry on ‘Global Governance’. Locating it in the wider discourse on ‘governance’, she discusses global governance as a normative concept according to which the system of international institutions should be more tightly knit and better coordinated in order to re-embed politics in objectives such as international solidarity and ecological responsibility. Wolff, F. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (306 kByte)
‘The A to Z of Corporate Social Responsibility’, edited by Wayne Visser and others, is a reference on Corporate Social Responsibility (CSR) published by Wiley. The entries have been written by leading experts, global thinkers and CSR practitioners. The book aims to help managers, consultants and researchers navigate their way through the plenty of terms, codes and organisations associated with CSR.
Katharina Schmitt from Öko-Institut wrote the entry on ‘Ethics Officer’. She outlines the role and responsibilities that the ethics officer has within an organisation and describes the particular CSR issues that the officer has to deal with. Schmitt, K. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (306 kByte)
Greenhouse gas emissions from aviation are part of the reporting obligations of Parties to the UNFCCC and the Kyoto Protocol. Only emissions from domestic aviation are part of the national emission reduction obligations and have to be reported separately from emissions caused by international aviation. While data on total fuel consumption by aviation is normally available the split between domestic and international aviation requires information which is not always available. This paper compares estimates for greenhouse gas emissions from aviation as reported by EEA Member States with estimates calculated by the European Organisation for the Safety of Air Navigation (Eurocontrol). Eurocontrol calculations are based on flight movement data only and provide an estimate for fuel burn and GHG emissions which is independent of the estimates produces by the Member States. This analysis is part of the quality assurance and quality control programme for the greenhouse gas inventory of the European Community and might help countries and the EC in improving their estimates. Graichen, J. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (619 kByte)
Die hier vorliegende Studie wurde durchgeführt im Auftrag der Monier Group GmbH. In der Studie werden auf der methodischen Grundlage einer Ökobilanz Dachsteine aus Beton Dachziegeln aus Ton gegenüber gestellt. Gensch, C. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (493 kByte)
Die aktuelle „food miles“ Debatte dreht sich um die Umweltauswirkungen von Lebensmitteltransporten und darum, wie diese vermieden werden können. In den letzten Monaten sind dabei Transporte, die per Luftfracht transportiert wurden, verstärkt diskutiert worden. Es ist darum das Anliegen dieser Arbeit Lebensmitteltransporte per Luftfracht genauer zu betrachten. Havers, K. (2008) nähere InformationenPDF-Dateidownload (2137 kByte)
Analyse und Auswertung des Ablaufs bzw. der Planung internationaler Endlagerprojekte und das Zusammenspiel beteiligter Institutionen Analyse von Erfolgsfaktoren und Hemmnissen bei der Realisierung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle in verschiedenen Ländern und Entwicklung von Empfehlungen für das weitere Vorgehen in Deutschland.
Mit dem Projekt werden die Arbeiten aus dem Vorhaben „Politik- und Managementunterstützung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle“ fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt des aktuellen Projekts auf der Analyse der internationalen Erfahrungen liegt. Ziel des Projektes ist es, Ansätze und Erfahrungen bei der Endlagerplanung in ausgewählten Ländern systematisch zusammenzustellen und anhand von Indikatoren, die im Vorhaben zu entwickeln sind, zu analysieren, um daraus Hinweise für die Vorgehensweise in Deutschland abzuleiten. Das Projekt wird gemeinsam mit der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH durchgeführt. (2005) nähere Informationen
Umweltrecht ohne Umsetzer? Analyse und Diskussion der Veränderungen in der Umweltverwaltung durch Strukturreformen und Personalabbau und Diskussion mit Praktikern. Erstellung eines Policy Papers. (2007) nähere Informationen
Preparatory Studies for Eco-design Requirements of Energy using Products (EuP) (I) A preparatory study identifying and recommending ways to improve at the design phase the environmental performance of energy using products throughout their lifecycle. The study will identify namely: market characteristics for the product, the relevant environmental aspects of the product to be covered and their technical / economical potential for improvement, existing relevant legislation, self regulation by industry and standards, needs for standards to be developed. (2007) nähere Informationen
Mit dem Folgevorhaben wurden die ProBas-website und die Datenbasis weiter aktualisiert. Bei der weiteren Projektabrundung ging es u.a. um neue Befragungen und die Nutzerregistrierung. (2007) nähere Informationen
Im Rahmen der sozial-ökologischen Nachwuchsförderung des BMBF werden unter Federführung des DIW in Verbund mit FFU und ifeu diverse Arbeiten zur Transformation und Innovation des Elektrizitätssystems durchgeführt.
www.tips-project.de (2007) nähere Informationen
The EU Emissions Trading Scheme is one of the main and most prominent measures of the EU for reducing greenhouse gas emissions and reaching its Kyoto target. One of the main sources for information on the scheme is the community independent transaction log (CITL). This report provides an overview on the information contained in the CITL for the first two years of the trading scheme as well as an assessment of the Commission Decisions for the second trading period from 2008-12. Graichen, J.; Graichen, V. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (451 kByte)
Ausbau der regenerativen Energien - Potenzialanalyse für die Stadtwerke München Für die Stadtwerke München wird eine Analyse der regional nutzbaren REG-Potenziale erstellt sowie eine Strategie, wie 20% des Münchner Strombedarfs bis 2020 durch REG-Strom gedeckt werden kann. Bestandteil des Projektes ist ein umfassendes EDV-Tool zur Auswahl von REG-Portfolios und deren Wirtschaftlichkeitsanalyse. (2007) nähere Informationen
Im Dialogprojekt CONANO erarbeiteten Novartis International AG, Ciba Spezialitätenchemie AG, das Öko-Institut e.V., Freiburg, und das Österreichische Ökologie Institut, Wien mit der Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen eine gemeinsame Nutzen-Risikoanalyse zu Nano-Delivery- Systemen. CONANO (COmparative Challenge of NANOmaterials) versteht sich als proaktives Dialogprojekt, bei dem die Stakeholder gemeinsam prüfen, ob durch den Einsatz von Nanomaterialien neue, spezifische Risikopotenziale entstehen, die für den gut dokumentierten Mikro-Delivery-Bereich nicht bekannt sind. v. A. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (799 kByte)
Erarbeitung von Grundlagen für ein Gesetz über die Klimaschutzberichterstattung Erarbeitung von methodischen und rechtlichen Grundlagen für eine gesetzliche Basis für die Berichterstattung von Treibhausgasen unter der Klimarahmenkonvention, dem Kyoto-Protokoll und gegenüber der EU-Kommission. In dem Projekt werden existierende Datenflüsse analysiert und ein Gesetzesentwurf zur Institutionalisierung entworfen. - Das Projekt wurde aufgestockt und die Laufzeit wurde verlängert. (2006) nähere Informationen
The latest projections from pre-2004 EU Member States (EU-15) show that the EU-15 can meet, and may even overachieve, its 2008–2012 Kyoto target to reduce greenhouse gas emissions to 8 % below 1990 levels if Member States implement now all additional policies being planned. Based on Member States projections, existing domestic policies and measures will reduce EU-15 greenhouse gas emissions by a net effect of 4.0 % below base-year levels. When additional domestic policies and measures (i.e. those planned but not yet implemented) are taken into account, the EU-15 could reduce emissions by an additional 3.9 %. The projected use of Kyoto mechanisms by ten of the EU-15 Member States will reduce emissions by a further 2.5 %. These governments have set aside EUR 2.9 billion to pay for this. The use of carbon sinks, such as planting forests to remove CO2, will reduce emissions by an additional 0.9 %. As a result, the EU-15 could achieve an 11.4 % reduction. All new Member States with a target expect to meet their target. The EU Emissions Trading Scheme will bring significant emission reductions between 2008 and 2012. It is expected to contribute a reduction of at least 3.4 %, part of which is already reflected in some Member States projections. This would represent a further reduction of at least 1.3 % to the total of 11.4 % from base-year emissions in the EU-15. Graichen, J.; et al. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (26 kByte)
Nachhaltige Mobilität durch Innovation im Güterverkehr Ziele des Forschungsvorhabens „Nachhaltige Innovationen im Güterverkehr“ sind, mögliche Innovationen für einen ökonomisch wie auch ökologisch effizienten Güterverkehr zu identifizieren und systematisch darzustellen, diese unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu bewerten und darauf aufbauend besonders viel versprechende Innovationen für einen nachhaltigen Güterverkehr auszuwählen. Für die ausgewählten Innovationen sollen schließlich konkrete, praxisnahe Strategien zur Implementierung entwickelt werden. Die hier vorliegende Marktbeschreibung ist Ausgangspunkt dieser Arbeiten. Schmied, M.; Zimmer, W.; Havers, K.; et al. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (3035 kByte)
Für das BMU wird eine Fortführung des Biomasse-Projekts von 2005 bis Mitte 2007 durchgeführt. Gegenstand ist die Aktualisierung und Erweiterung der Szenario-Arbeiten, eine Ausweitung der Beschäftigungsbilanzen auf andere Regenerative sowie laufende Beratung zur EEG-Umsetzung. (2007) nähere Informationen
Methodenentwicklung für die ökologische Bewertung der Entsorgung gefährlicher Abfälle unter und über Tage und Anwendung auf ausgewählte Abfälle Für zahlreiche schadstoffhaltige Sonderabfälle gibt es neben der Verwertung Unter Tage auch Alternativen Ober Tage. In der Praxis werden mehr ökonomische als ökologische Aspekte als Entscheidungsgrundlage für die Wahl des Entsorgungsweges herangezogen. Die traditionelle Ökobilanzmethode zur Bewertung der Umweltauswirkungen verschiedener Abfallverwertungskonzepte kann die wichtigsten Umweltauswirkungen bzw. abfallwirtschaftliche Leistungen in diesem Zusammenhang, die langzeitsichere Ausschleusung von Schadstoffen aus der belebten Umwelt, nicht adäquat abbilden. In dem Forschungsprojekt werden zunächst die Abfälle ausgewählt, die für diese Fragestellung besonders relevant sind: Filterstäube und Aschen aus der Müllverbrennung, Stahlwerksstäube, feste Abfälle und Schlämme aus der Abfallbehandlung. Am Beispiel dieser Abfälle wird zunächst eine klassische Ökobilanz durchgeführt. Diese wird dann durch die neu entwickelte Wirkungskategorie „Langfristige Sicherheit“ in Verbindung mit einer Stoffstromananalyse geprüft, welche Abfallbehandlungs-Methoden diese wichtige Aufgabe der Abfallwirtschaft am besten erfüllt. Anschließend werden die Ergebnisse aus beiden Methoden zusammenfassend bewertet. Dehoust, G.; Küppers, P.; Neles, J.; Schüler, D.; Schmidt, G. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1666 kByte)
Within the European Union the Member States face the problem of finding target sharing agreements for different binding and quantified commitments for the total emission reduction commitments under the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), for the caps within the European Union Emissions Trading Scheme (ETS) and regarding the expansion of energy supply from renewable energy sources. The three targets are interlinked and the process for the target sharing agreement follows not in all dimensions the same timing. The paper outlines the different approaches which could constitute the basis for the upcoming debates. The analysis presented in this paper is geared to identifying starting points, general principles and key findings for the debate. Matthes, F.; Graichen, J. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (748 kByte)
Analyse des Bedrohungspotenzials „gezielter Flugzeugabsturz“ am Beispiel der Anlage Biblis-A Durch die Anschläge des 11. September 2001 sowie weitere terroristische Ereignisse in der Folgezeit (London, Madrid etc.), hat sich in jüngerer Zeit die Einsicht durchgesetzt, dass sich die spezifische Bedrohungslage – auch in der Bundesrepublik Deutschland – verändert hat. Bislang als eher unwahrscheinlich betrachtete terroristische Szenarien müssen vor diesem Hintergrund neu diskutiert werden. Auch wenn die Vorsorge gegen terroristische Ereignisse zunächst eine Aufgabe des Staates ist und die Betreiber kerntechnischer Anlagen nur eingeschränkt Gegenmaßnahmen ergreifen können, dient die Diskussion der möglichen Folgen solcher Ereignisse einer angemessenen Risikoabwägung. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um die Strommengenübertragung von neueren auf ältere Anlagen spielen solche Aspekte eine wichtige Rolle in Hinblick auf eine Gesamtbewertung des damit verbundenen Nutzens und Risikos für die Bevölkerung. Pistner, C.; Küppers, C. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (1352 kByte)
Oeko-Institut has launched a report on the CDM. The report assesses the contribution of the CDM to meeting its environmental and sustainable development objectives and provides recommendations for improving the mechanism.
The report’s findings are based on a systematic evaluation of 93 randomly chosen registered CDM projects as well as interviews and a literature survey. The report discusses selected areas which are deemed particularly important for achieving its environmental and sustainable development objectives, including:
the role and performance of designated operational entities (DOEs),
the demonstration of additionality,
the contribution of CDM projects to sustainable development,
the role of HFC-23 and N2O destruction projects,
the participation of stakeholders in the process,
the environmental integrity of “policy CDM” and “sectoral CDM”, and options for limiting the use of CDM and JI by Annex I countries and in emissions trading schemes.
Public Value UV Stabilisatoren Übergeordnetes Ziel ist die exemplarische Erprobung der Public-Value-Strategie mit Heraushebung des sozioökonomischen Nutzens von Chemikalien und Anwendungen. Konkretes Ziel ist Gesamtbewertung und Public-Value-Darstellung von Licht-Stabilisatoren im Automobilbereich. (2007) nähere Informationen
Anforderungen an eine künftige Endlager Sicherheitsverordnung Die Realisierung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle in tiefen geologischen Formationen ist ein komplexer Prozess, der sich an verschiedenen naturwissenschaft-lichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Anforderungen orientieren muss. Der Stand der nationalen und internationalen Erfahrungen, der sich in Empfehlungen und Veröffentlichungen widerspiegelt, stellt eine wichtige Grundlage zur Festlegung dieser Anforderungen dar.
Das vorliegende Positionspapier ist auf diejenigen Themenbereiche fokussiert, die in der aktuellen Diskussion in Deutschland von besonderer Relevanz und aus Sicht des Öko-Instituts richtungbestimmend für die Konzeption einer Endlager-Sicherheitsverordnung sind. v. A. (2007) nähere InformationenPDF-Dateidownload (157 kByte)
Ziel des Forschungsvorhabens war die Identifikation von Chancen und Risiken, die das PPP-Modell im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung bietet. Im Fokus steht dabei der Vergleich der beiden möglichen Varianten E